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Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in 2023 – der vollstĂ€ndige Praxisleitfaden

Aktualisiert am: 24.11.2022

Betriebliches Gesundheitsmanagement - der vollstÀndige Praxisleitfaden

Das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) steht bei vielen Unternehmen immer weiter oben auf der PrioritĂ€tenliste. Aber was ist betriebliches Gesundheitsmanagement denn genau und warum ist es fĂŒr Unternehmen heutzutage so wichtig? Genau das wollen wir im Folgenden gemeinsam herausfinden.

Zudem schauen wir uns an welche 3 SĂ€ulen es im BGM gibt und welche Aufgaben das BGM in der Praxis genau hat.

Danach steigen wir noch etwas tiefer in die Materie ein und ĂŒberlegen uns, wie man ein BGM Konzept entwickelt, das Maßnahmen enthĂ€lt, die ideal zum eigenen Unternehmen passen. Denn nur so können die BGM Maßnahmen, die BedĂŒrfnisse der eigenen Kolleg:innen treffen und das ist schließlich die Grundlage fĂŒr den Erfolg im BGM.

Definition: Was ist betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)?

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) steht fĂŒr die systematische Steuerung und Koordination von Prozessen, die die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Motivation von Mitarbeitern in Unternehmen fördern. Das vordergrĂŒndige Ziel dabei ist, die LeistungsfĂ€higkeit der Belegschaft nachhaltig zu erhalten und messbar zu steigern.

Warum ist ein BGM heute so wichtig?

Vor der EinfĂŒhrung eines BGM steht immer die Frage: Warum BGM? Warum sollten wir zeitlichen und finanziellen Ressourcen fĂŒr ein betriebliches Gesundheitsmanagement bereitstellen?

  1. Mit einem BGM zahlt ihr auf eure AttraktivitÀt als Arbeitgeber ein und erlangt damit einen wertvollen Vorteil im Kampf um Talente.

    Dieser Vorteil wird immer wichtiger: Wie eine aktuelle Erhebung des IAB ergab, waren im zweiten Quartal 2022 in Deutschland 1,93 Millionen Stellen unbesetzt.Warum BGM? Zahl freier Arbeitsstellen so hoch wie nieDass sich dieser Trend in den nĂ€chsten Jahren fortsetzen wird, gilt aufgrund des demographischen Wandels als sehr wahrscheinlich. Deshalb war es fĂŒr Unternehmen noch nie wichtiger, Maßnahmen zu ergreifen, die sie dabei unterstĂŒtzen, neue Talente fĂŒr sich zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden. Ein modernes BGM kann genau hierbei unterstĂŒtzen.

  2. Ein BGM trÀgt zudem dazu bei, dass Mitarbeitende motiviert sind und ihre beste Leistung erbringen können, ohne dass ihre körperliche und mentale Gesundheit darunter leidet.

    Körperliche und mentale Belastungen nehmen immer weiter zu. Wie beispielsweise eine Auswertung der Techniker Krankenkasse zeigt, sind die Fehlzeiten aufgrund von psychischer Belastungen zwischen 2006 und 2018 um 92 % gestiegen und sind damit so hoch, wie nie zuvor.

    Warum BGM? Entwicklung psychischer Erkrankungen

    Unsere neue Arbeitswelt steht fĂŒr lebenslanges Lernen. Wir mĂŒssen unsere Kompetenzen und FĂ€higkeiten stĂ€ndig entwickeln und erweitern. Ausreichende körperliche und mentale Ressourcen sind absolute Grundvoraussetzungen um in dieser Arbeitswelt bestehen zu können.

    Geht diese Grundvoraussetzung verloren, resultieren daraus Kosten in Form von Fehlzeiten und ProduktivitĂ€tsverlusten. GrĂŒnde wie diese, machen ein BGM allein aus wirtschaftlicher Sicht, zu einer sinnvollen Investition.

In unserem Ratgeber ’Warum BGM?’ gehen wir hier noch weiter in die Tiefe und liefern dir zahlreiche Argumente und Studien, mit denen du jeden Zweifel an der Notwendigkeit eines BGM in eurem Unternehmen beseitigen kannst.

Konkrete Ziele eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)

Wie wir eben gesehen haben, gilt das ĂŒbergeordnete “Warum”, das ein BGM heute so wichtig macht, fĂŒr alle Unternehmen gleichermaßen: Alle Unternehmen wollen neue Talente anwerben und diese langfristig an sich binden. Und alle Unternehmen sind davon abhĂ€ngig dass ihre Mitarbeiter:innen ihre beste Leistung erbringen, ohne dass Ihre Gesundheit darunter leidet.

Die konkreten Ziele die Unternehmen mit einem BGM verfolgt, sind jedoch sehr individuell und können sich von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden.

Eine wichtige Aufgabe im BGM Prozess ist, dass man gemeinsam Ziele definiert, die den derzeitigen Status Quo berĂŒcksichtigen und gleichzeitig zu den Herausforderungen aber auch strategischen Zielen des Unternehmens passen.

Man kann bei Zielen zwischen harten und weichen Zielen unterscheiden. Harte Ziele lassen sich mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen. Weiche Ziele können durch interne, quantitative und qualitative MessgrĂ¶ĂŸen bestimmt werden.

Beispiele fĂŒr harte Ziele:

  • Fehlzeiten reduzieren (Absentismus)
  • KĂŒndigungen reduzieren
  • ArbeitsunfĂ€lle minimieren
  • FrĂŒhberentungen vermeiden
  • ProduktivitĂ€t maximieren (PrĂ€sentismus verhindern)

Beispiele fĂŒr weiche Ziele. Diese beeinflussen harte Ziele hĂ€ufig:

  • Mitarbeitende fĂŒhlen sich wohl bei der Arbeit
  • Mitarbeitende identifizieren sich mit dem Unternehmen
  • FĂŒhrungskrĂ€fte legen gesundes FĂŒhrungsverhalten an den Tag
  • Kolleg:innen und FĂŒhrungskrĂ€fte vertrauen einander
  • Arbeitsprozesse sind gesundheitsgerecht gestaltet
  • Mitarbeitende sind ihren Aufgaben gewachsen und belastbar
  • Mitarbeitende werden zu gesundheitsgerechtem Verhalten befĂ€higt und motiviert

Die 3 SĂ€ulen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)

Die Theorie hinter dem betrieblichen Gesundheitsmanagement baut auf Aaron Antonovskys Gesundheitsmodell der Salutogenese auf (Antonovsky, 1997). Zentrale Idee des Modells ist, dass niemand ausschließlich nur gesund oder nur krank ist. Vielmehr hat jeder ein bestimmtes Spektrum an gesunden und kranken Anteilen. Jeder befindet sich also auf dem Kontinuum von Gesundheit und Krankheit irgendwo zwischen den Polen der vollstĂ€ndigen Gesundheit und der absoluten Krankheit.

Betriebliches Gesundheitsmanagement und das Konzeopt der Salutogenese

Aufgabe des betrieblichen Gesundheitsmanagements ist es, Menschen dazu zu befĂ€higen, sich möglichst nah dem Pol der Gesundheit auf dem sogenannten „Gesundheits-Krankheits-Kontinuum“ anzunĂ€hern.

Gesundheit und Krankheit sind nach Antonovsky keine von außen herbeigefĂŒhrten ZustĂ€nde, sondern hĂ€ngen maßgeblich von der Lebensweise des Individuums ab. Versteht ein Mensch, wie er gesĂŒnder leben kann und bekommt einen Plan, der zu seinem individuellen Alltag passt, dann steigt die Bereitschaft, selbst aktiv auf den Pol der Gesundheit zuzusteuern.

FĂŒr die Praxis stellt sich nach dem Prinzip der Salutogenese vorrangig die Frage, wie Mitarbeiter sich selbst gesund halten können, anstelle der Frage, wie Krankheit vermieden werden kann.

1. Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

Oft wird betriebliche Gesundheitsförderung mit dem Begriff des BGM gleichgesetzt. TatsĂ€chlich ist die betriebliche Gesundheitsförderung jedoch eine Teildisziplin des BGM. Wie der Begriff schon sagt, geht es um die Umsetzung gesundheitsfördernder Maßnahmen im Unternehmen. Die wichtigste Aufgabe der Gesundheitsförderung ist die VerhaltensprĂ€vention zur StĂ€rkung der körperlichen und psychischen Gesundheitsressourcen der Mitarbeiter. In unserem Ratgeber Betriebliche Gesundheitsförderung bekommst du einen detaillierten Überblick ĂŒber die Themenfelder der BGF.

2. Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Im Idealfall werden Mitarbeitende also gar nicht erst krank. In FĂ€llen, die nicht vermieden werden konnten, hat der Arbeitgeber nach der RĂŒckkehr die Pflicht, die Wiederaufnahme der ArbeitstĂ€tigkeit des Betroffenen zu unterstĂŒtzen und einen RĂŒckfall in die erneute ArbeitsunfĂ€higkeit zu vermeiden. Alle wichtigen Aspekte beleuchten wir im Ratgeber Betriebliches Eingliederungsmanagement.

3. Arbeitsschutz & Arbeitsmedizin

Arbeitgeber sind außerdem dazu verpflichtet, ihre Arbeitnehmer:innen bestmöglich vor berufsbedingten Gefahren zu schĂŒtzen. Dabei gilt es beispielsweise ArbeitsunfĂ€lle zu vermeiden und die Mitarbeitenden keiner gesundheitsschĂ€digenden Belastung ohne Schutzmaßnahmen auszusetzen. In unserem Ratgeber Arbeitsschutz erfĂ€hrst du alles Wichtige ĂŒber eure Pflichten als Arbeitgeber.

Die 3 SĂ€ulen des BGM - BGF BEM und Arbeitsmedizin

Wie du euer betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) organisierst

Zwei wichtige Prinzipien bei der Umsetzung im BGM sind Partizipation und Ganzheitlichkeit: ein BGM kann nur dann erfolgreich sein, wenn:

  1. die BedĂŒrfnisse aller Mitarbeiter/innen berĂŒcksichtig und in die gesundheitsfördernden Maßnahmen einbezogen werden
  2. alle Teildisziplinen und Fachbereiche in die Planung umfassend eingebunden werden.

Nur so können Maßnahmen effektiv beschlossen und Ineffizienzen durch Überschneidung von AktivitĂ€ten vermieden werden. Ein ganzheitlicher Blick hilft zudem Synergien zu schaffen und das volle Potenzial auszuschöpfen.

Arbeitskreis Gesundheit und Gesundheitszirkel

Die Organisation eines Gesundheitsmanagements im Unternehmen ist eine funktionsĂŒbergreifende Aufgabe. Daher bietet es sich an, sĂ€mtliche planerischen AktivitĂ€ten wie die Wahl der Handlungsfelder und das Festlegen der Ziele und Maßnahmen in einem interdisziplinĂ€ren Steuerungskreis zu beschließen. Diesem sogenannten Arbeitskreis Gesundheit gehören Vertreter aller relevanter Abteilungen an.

Neben dem Arbeitskreis Gesundheit gibt es in vielen Unternehmen in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden einen Gesundheitszirkel. Hier suchen die Verantwortlichen des Gesundheitsmanagements, im direkten Austausch mit den Mitarbeitern, neue Ideen zur Planung und Umsetzung von gesundheitsfördernden Maßnahmen.

Du willst wissen, wie du Arbeitskreise und Gesundheitszirkel genau organisierst und durchfĂŒhrst? Hier geht’s zu unserem Ratgeber Arbeitskreis Gesundheit und Gesundheitszirkel.

BGM Konzept fĂŒr das eigene Unternehmen entwickeln

Nachdem wir die wichtigsten Grundlagen kennengelernt haben, schauen wir uns nun einen Prozess an, mit dem du das betriebliche Gesundheitsmanagement in eurem Unternehmen systematisch aufsetzt und voranbringst:

Mit diesen Schritten das BGM-Konzept weiterentwicklent

1. Bestandsanalyse

Bevor du anfĂ€ngst fĂŒr die Zukunft zu planen, solltest du dir zunĂ€chst einen Überblick verschaffen, wo das Gesundheitsmanagement eures Unternehmens aktuell steht, welche bestehenden Strukturen und Prozesse es gibt und wo mögliche Überschneidungspunkte bei der Planung neuer AktivitĂ€ten entstehen können. Im Rahmen der Bestandsaufnahme identifizierst du außerdem alle relevanten Personen im Unternehmen, die in den BGM Prozess eingebunden werden sollten.

2. Strategische ZielgrĂ¶ĂŸen wĂ€hlen

Im Rahmen der strategischen Zielsetzung definierst du die Erwartungen, die das BGM im Kontext eurer gesamten Unternehmensstrategie erfĂŒllen soll. Wie in der AufzĂ€hlung oben beschrieben, lassen sich eine Vielzahl harter und weicher Gesundheitsziele formulieren.

Harte Ziele haben dabei einen direkten Bezug zu Kosten oder Umsatz des Unternehmens, wÀhrend weiche Ziele im Zusammenhang mit einer nachhaltig gesunden Unternehmenskultur stehen.

Durch eine breite Selektion von harten und weichen Zielen deckst du die EinflĂŒsse von Gesundheit auf den Erfolg eures Unternehmens ganzheitlich ab. Jede gewĂ€hlte ZielgrĂ¶ĂŸe muss sich jedoch quantitativ oder qualitativ evaluieren lassen. Mehr dazu unter 5.7 – Ergebnisse evaluieren.

3. Analyse des Status Quo

Nachdem du das gesamte Spektrum der fĂŒr euer Unternehmen relevanten Gesundheitsziele definiert hast, bestimmst du den Ist-Zustand der gewĂ€hlten ZielgrĂ¶ĂŸen. Je nach Ziel kommen dabei verschiedene Analysetools in Frage:

AnalyseverfahrenStrategisches BGM Ziel
Dokumentation aus dem PersonalwesenKrankheitstage
KĂŒndigungen durch Mitarbeiter
Anzahl der ArbeitsunfÀlle
Anzahl der FrĂŒhberentungen
Relevante Output Daten aus Produktion & Controlling
Input Daten aus dem Personalwesen
ProduktivitÀt
Mitarbeiterbefragungen
GefÀhrdungsbeurteilungen
Mitarbeiterzufriedenheit
Mitarbeiteridentifikation
Bewertung von Vorgesetzten
Wahrgenommener Stress
Persönliche GesundheitseinschÀtzung

FĂŒr deinen nĂ€chsten Gesundheitsbericht oder BGM-Report steht mit unserem Beispiel-Kennzahlen-Report ein umfassendes Template zum kostenlosen Download bereit.

Neben Analysen solltest du dich immer auf Ursachenforschung begeben, um die GrĂŒnde beispielsweise fĂŒr Fehlzeiten besser zu verstehen. Hier kann eine Anfrage bei der Krankenkasse nĂŒtzlich sein, bei der die meisten Mitarbeiter in eurem Unternehmen versichert sind. So kann das Budget spĂ€ter effektiv dort eingesetzt werden, wo die grĂ¶ĂŸten Defizite bestehen.

4. Operative Ziele setzen

Nachdem du eure Gesundheitsziele definiert und den Istzustand der gewĂ€hlten ZielgrĂ¶ĂŸen bestimmt hast, gilt es im nĂ€chsten Schritt, die strategischen Ziel in einen operativen Meilensteinplan herunterbrechen.

Ziele sollten nach dem „SMART“ Prinzip gesteckt werden (Specific, Measurable, Accepted, Reasonable, Time Bound). Das heißt, dass operative Ziele klar definiert, messbar, von allen Entscheidern abgesegnet, realisierbar und zeitlich fixiert sein sollten. Ein Zeithorizont von 24 Monaten fĂŒr die operative Zielsetzung hat sich in der Praxis bewĂ€hrt.

5. BGM Maßnahmen selektieren

Nachdem die Zielsetzung erfolgt ist, kann ein Maßnahmenplan erstellt werden. Folgende Kriterien sollten daher bei der Selektion geeigneter Maßnahmen zur Zielerreichung berĂŒcksichtigt werden:

  1. Zu erwartender quantitativer Effekt auf die ZielgrĂ¶ĂŸe ĂŒber den Planungszeitraum
  2. Direkte Kosten (Finanzierung) der Maßnahmen
  3. Indirekte Kosten (Arbeitszeit, Ressourcen des BGM Projektleiters, etc.)
  4. Akzeptanz und Interesse der Mitarbeiter

Unterscheiden lassen sich grundsĂ€tzlich prĂ€ventive und korrektive Maßnahmen.

PrĂ€ventive Maßnahmen zielen darauf ab, die Mitarbeiter proaktiv zum Erhalt ihrer Gesundheit, Motivation und ProduktivitĂ€t anzuregen. Diese Maßnahmen sind grundsĂ€tzlich fĂŒr alle Mitarbeiter förderlich und sollten entsprechend angeboten werden.

Korrektive Maßnahmen richten sich an die Mitarbeiter, die bereits krank, demotiviert oder unproduktiv sind und versuchen diesem Negativzustand entgegenzuwirken.

Beide Arten von Maßnahmen sind wichtig. Wo du den Fokus setzt ergibt sich aus der Ist-Analyse.

Maßnahmen können auch nach den drei SĂ€ulen des BGMs gegliedert werden:

Gestaltung der Arbeitsprozesse: Die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter haben einen immensen Einfluss auf den Gesundheitszustand. Bei BĂŒrotĂ€tigkeiten entsteht neben dem Bewegungsmangel durch den gestiegenen Arbeitsdruck zum Beispiel auch psychisches GefĂ€hrdungspotenzial. Beim Streben nach Effizienz sollte der Faktor Mensch daher nicht vergessen werden.

Verhalten der FĂŒhrungskrĂ€fte: Gesundheitsmanagement in Unternehmen ist eine FĂŒhrungsaufgabe. Ohne bewusste Entscheidung der UnternehmensfĂŒhrung ist ein Einstieg wenig erfolgsversprechend. Das Denken und FĂŒhrungsverhalten der Manager beeinflusst die Mitarbeitergesundheit maßgeblich. Gesundes FĂŒhren kann durch Schulungen der FĂŒhrungskrĂ€fte in den Fokus gebracht werden. Einen vollstĂ€ndigen Überblick geben wir in unserem Ratgeber Gesund FĂŒhren.

Gesundheitsfördernde Maßnahmen: Dies schließt alle Maßnahmen wie Gesundheitskurse und Obstkörbe fĂŒr die Mitarbeiter ein.

Du suchst nach Inspiration fĂŒr eure BGM Maßnahmen? In unserem BGM Maßnahmen Ratgeber findest du 50+ relevante Maßnahmen, kreative Ideen und erfolgreiche Best Practices.

6. BGM Maßnahmen implementieren

Nachdem die Maßnahmen ausgewĂ€hlt wurden kannst du dich an die Umsetzung machen. Eine wichtige Frage ist hier zum Beispiel, in welchem Rahmen die Maßnahmen an die Mitarbeiter kommuniziert werden sollen, welche Maßnahmen intern umgesetzt werden können und fĂŒr welche Maßnahmen du einen externen BGM Dienstleister beauftragen willst.

Du suchst nach dem passenden BGM Anbieter fĂŒr euer Unternehmen? In unserem Ratgeber zum Thema BGM Anbieter zeigen wir dir im Detail, auf welche Kriterien du dabei achten solltest.

7. Ergebnisse Evaluieren

Genau wie die finanziellen Ausgaben in anderen Abteilungen, werden auch die Investitionen im BGM in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden auf den PrĂŒfstand gestellt. Dabei wird untersucht, wie genau sich Kosten und Nutzen des betrieblichen Gesundheitsmanagements gegenĂŒberstehen.

Nur wenn du die Wirksamkeit eurer BGM AktivitĂ€ten im Hinblick auf die zuvor gesteckte Zielsetzung evaluierst, kannst du nachweisen, ob sich die Investition auch auszahlt. Deshalb solltest du das Thema Erfolgsnachweis möglichst frĂŒh auf die Agenda nehmen.

Im Idealfall gehst du dabei noch einen Schritt weiter und erfassen neben langfristigen Erfolgskennzahlen auch passende FrĂŒhindikatoren. Mit diesen sogenannten Potenzial- und Prozesskennzahlen erstellst du euer eigenes Kennzahlensystem, das dir neben der perfekten Grundlage fĂŒr die Erfolgsbewertung auch ein schlagkrĂ€ftiges Steuerungsinstrument liefert.
Betriebliches Gesundheitsmanagement messen mit diesem Kennzahlen
So kannst du zu jeder Zeit genau nachvollziehen wo ihr in Sachen Zielerreichung gerade steht und bei Bedarf den Kurs anpassen. So misst du euer BGM nicht nur, du steuerst es!

Einen detaillierten Einblick darĂŒber, mit welchen Kennzahlen du euer BGM messen uns steuern kannst, bekommst du im Ratgeber ’BGM Erfolg messen’.

Digitales BGM – ganz ohne geht es in Zukunft nicht mehr!

Immer mehr Anbieter und Unternehmen setzen bei der Umsetzung des betrieblichen Gesundheitsmanagements auf digitale Formate. Dieser Trend ist schon seit einiger Zeit zu erkennen, wurde jedoch im Zuge der Herausforderungen rund um COVID-19 nochmal stark beschleunigt.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Gesundheits-Apps sind flexibel einsetzbar und können mit wenigen Klicks eine große Anzahl an Mitarbeitern gleichzeitig erreichen. Darunter auch diejenigen, die bisher aus örtlichen oder zeitlichen GrĂŒnden nicht regelmĂ€ĂŸig an Maßnahmen teilnehmen konnten.

Digitales betriebliches Gesundheitsmanagement App - ProgrammĂŒbersicht
Digitales betriebliches Gesundheitsmanagement App - Meditation
Digitales betriebliches Gesundheitsmanagement App - Entdecken Screen

Doch das digitale BGM ist kein reiner SelbstlÀufer und steht vor einigen Herausforderungen, die digitale BGM-Anbieter unbedingt im Blick haben sollten.

Personalisierung

Eine zentrale Baustelle ist beispielsweise das Thema Personalisierung. Das Thema Gesundheit hat fĂŒr jeden eine individuelle Bedeutung. Es ist deshalb wichtig, dass das digitale Programm an das persönliche Ziel und Leistungsniveau des einzelnen Mitarbeiters angepasst werden kann.

Digitale Programme sollten also immer Blick haben, dass das Programm individuell angepasst werden kann.

Emotionale Ansprache

Neben der Personalisierung sollte zudem besonderer Wert auf das Thema Emotionen gelegt werden. Die Mitarbeitenden mĂŒssen bei der Nutzung des Angebots auf emotionaler Ebene erreicht werden, andernfalls wird die BGM App auch nur eine von vielen, die wir zwar haben aber nicht nutzen.

Wir haben hier in den letzten Jahren viele Formate getestet und unserer Erfahrung nach ist der beste Weg fĂŒr mehr Emotion die direkte Absprache der Mitarbeitenden. Deshalb richten unsere Health Coaches in den digitalen Kursen immer direkt das Wort an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kurse. So bauen wir Vertrauen auf sorgen zudem fĂŒr die Extraportion Motivation. Hier als Beispiel das Kursinfo-Video unseres Trainingskurses ’Gesund Abnehmen’ fĂŒr Einsteiger:

Diese direkte Ansprache verwenden wir auch in allen Trainingseinheiten. Hier als Beispiel die erste Einheit des Trainingskurses ’Gesund Abnehmen’:

Dieser Extraaufwand bei der Produktion zahlt sich letztlich aus:

80% der Mitarbeitenden, die einen Kurs in unserer App starten, machen ihn auch zu Ende.

Datensicherheit

Ein weiteres Thema, dass im digitalen BGM immer wieder in den Fokus rĂŒckt, ist das Thema Datensicherheit. Gesundheitsdaten sind sensible personenbezogene Daten, die zurecht mit den höchsten Sicherheitsstandards erhoben und verarbeitet werden mĂŒssen.

Auch unter Einbezug der Herausforderungen, ist jedoch eine Sache bereits klar: An der Digitalisierung fĂŒhrt auch im BGM kein Weg vorbei. Die Vorteile von Apps und anderen digitalen Plattformen sind einfach zu groß und werden deshalb in Zukunft immer weiter in den Fokus rĂŒcken.

Du solltest dich also frĂŒhzeitig damit auseinandersetzen, welche digitalen Elemente du sinnvoll in euer betriebliches Gesundheitsmanagement integrieren kannst.

Einen ausfĂŒhrlichen Einblick in die unterschiedlichen digitalen Angebote, sowie deren Chancen und Herausforderungen, geben wir in unserem Ratgeber Digitales BGM.

Was kostet ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)?

Eine Frage, die bei der Planung eines BGM natĂŒrlich immer aufkommt ist: Was kostet die EinfĂŒhrung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements denn genau?

Pauschal ist das gar nicht so einfach zu beantworten, denn die Kosten hĂ€ngen immer davon ab, welche BGM Maßnahmen ein Unternehmen umsetzt. GrundsĂ€tzlich kann man dabei hinsichtlich der Kosten zwei Arten von Maßnahmen unterscheiden:

  • Interne Personalkosten all derer, die fĂŒr das BGM zustĂ€ndig sind und
  • Externen Kosten fĂŒr BGM Dienstleister, die bei der Planung und Umsetzung des BGM beteiligt sind

Und eben durch eine unterschiedliche Kombination dieser beiden Arten von Maßnahmen kann ein BGM auch mit ganz unterschiedliche Kosten verbunden sein. Wir haben auch schon Unternehmen gesehen, die ein beachtliches Set an systematisch abgestimmten BGM Maßnahmen implementiert haben, ohne dass dafĂŒr ĂŒberhaupt externe Kosten angefallen ist.

Solltest du also kein großes Budget fĂŒr externe BGM Maßnahmen zur VerfĂŒgung haben, dann ist das kein Grund gleich die Flinte ins Korn zu werfen. Mit der richtigen Herangehensweise bieten sich dir trotzdem zahlreiche Möglichkeiten, die du fĂŒr das Wohlbefinden deiner Kolleginnen und Kollegen umsetzen kannst.

Je intensiver externe BGM Anbieter involviert sind (z.B. mit Mitarbeiterbefragungen, Gesundheits-Checkups oder digitalen Gesundheitsangeboten) desto mehr Budget fĂŒr externe Leistungen wird logischerweise benötigt.

Dieses kann bei Basisprogrammen im Bereich von 10.000€ – 15.000€ liegen. Große BGM Systeme, grĂ¶ĂŸerer Unternehmen, reichen allerdings schnell in den sechsstelligen Bereich. Je nach Umfang sind hier Kosten von 100.000€ und weit darĂŒber hinaus nicht unĂŒblich.

Du willst mehr zu den Kosten eines BGM erfahren? In unserem Ratgeber ’Was kostet BGM?’ schauen wir uns anhand von ganz konkreten Praxisbeispielen an, welche Kosten im BGM genau entstehen und welche Faktoren diese beeinflussen.

BGM Finanzierung & Förderung – So unterstĂŒtz der Gesetzgeber

Wir haben gesehen: Ein BGM gibt es nie ganz umsonst. Egal ob fĂŒr interne oder externe Kosten, um die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu fördern, mĂŒssen Unternehmen gewisse finanzielle Mittel bereitstellen.

Der ein oder andere wird an dieser Stelle direkt feststellen: Ja, logisch, aber dafĂŒr profitiert der Arbeitgeber dann auch davon.

Und das stimmt.

Das ist allerdings noch nicht die ganze Wahrheit.

Denn Arbeitgeber und Mitarbeiter:innen sind nicht die Einzigen, die von einem sinnvoll aufgesetzten betrieblichen Gesundheitsmanagement profitieren.

Auch der Gesetzgeber hat ein großes Interesse daran, das die Gesundheit von Menschen im Setting Unternehmen gefördert wird.

Denn die oben beim Punkt ‚Warum BGM‘ dargestellt Zunahme körperlicher und mentaler Belastungen in unserer Arbeitswelt, tragen zu erheblichem Maße dazu bei, dass das Krankheitsgeschehen in Deutschland immer mehr Kosten verursacht.

Genau deshalb versucht der Gesetzgeber das Thema Gesundheitsförderung auch mehr und mehr in den gesellschaftlichen Strukturen zu verankern:

BGM Finanzierung Krankenkassen - Zitat Gesundheitsministerium

PrÀvention und Gesundheitsförderung sollen dort greifen, wo Menschen leben, lernen und arbeiten: In der Kita, der Schule, am Arbeitsplatz und im Pflegeheim.

— Bundesministerium fĂŒr Gesundheit

Es ist also nur folgerichtig, dass Unternehmen die Kosten fĂŒr die Förderung der Mitarbeitergesundheit nicht komplett alleine tragen, sondern dass der Gesetzgeber sich immer mehr an den Kosten beteiligt.

Damit mehr Unternehmen in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter:innen investieren, hat der Gesetzgeber Anreize geschaffen, um Arbeitnehmern diese Entscheidung zu erleichtern.

Krankenkassen fördern und bezuschussen das BGM

Im Jahr 2015 hat der Gesetzgeber das sogenannte PrÀventionsgesetz (PrÀvG) verabschiedet. Dieses nimmt eine zentrale Rolle beim Ausbau der PrÀvention in Deutschland und dementsprechend auch bei der betrieblichen Gesundheitsförderung ein.

Eine besondere Rolle bei der konkreten Umsetzung von BGM und BGF kommt dabei den gesetzlichen Krankenkassen zu.

Diese sind nÀmlich mittlerweile per Gesetz (PrÀvG und §20 SGB V) dazu verpflichtet einen fixen Betrag pro Versicherten und Jahr in die betriebliche Gesundheitsförderung zu investieren:

BGM Finanzierung Krankenkassen - Zitat Bundesministerium Justiz

Von diesem Betrag wenden die Krankenkassen fĂŒr jeden ihrer Versicherten […] mindestens 3,15 Euro fĂŒr Leistungen nach § 20b auf.

— SGB V §20, Bundesministerium der Justiz

Was fördern Krankenkassen in Unternehmen?

Die Krankenkassen fördern die Gesundheit zum einen wie gewohnt nach §20 SGB V Abs. 4 Nr. 1 mit unterschiedlichen Kursen im Bereich der VerhaltensprĂ€vention – z.B. RĂŒckenkurs oder Anti-Stress-Kurs.

Zum anderen unterstĂŒtzen die Krankenkassen nun aber auch beim Aufbau von gesundheitlichen Strukturen im Unternehmen.

Die gesetzlichen Krankenkassen wirken nicht mehr nur ĂŒber Kurse auf das Gesundheitsverhalten des einzelnen Versicherten bzw. Mitarbeitenden, sondern unterstĂŒtzen auch bei der gesundheitsförderlichen Entwicklung des Arbeitsumfelds.

Details dazu, wie das in der Praxis konkret umgesetzt werden soll, findet man im Leitfaden PrÀvention, der vom GKV-Spitzenverband herausgegeben wird.

Wirft man einen Blick auf Seite 105 des PrĂ€ventionsleitfadens, dann fĂ€llt schnell auf, dass die Krankenkassen dabei einem Prozess folgen, wie wir ihn oben beim Punkt ‚BGM Konzept erstellen‘ dargestellt haben – also einem systematischen BGM Prozess.

Wie fördern Krankenkassen die Unternehmen genau?

Im Zuge der DurchfĂŒhrung von Gesundheitskursen sind Krankenkassen direkt mit ihren eigenen Trainer:innen oder mit den Trainer:innen ihrer Partner im Einsatz – vor Ort im Unternehmen oder ĂŒber den digitalen Weg.

Im Zuge des Aufbaus gesundheitsförderlicher Strukturen unterstĂŒtzen die Krankenkasse ganz gezielt mit ihren eigenen Expert:innen bei der EinfĂŒhrung oder Weiterentwicklung des BGM Prozesses.

Zudem besteht auch die Möglichkeit, dass man bei den Krankenkassen einen finanziellen Zuschuss fĂŒr das eigene betriebliche Gesundheitsmanagement beantragt.

Geh am besten ganz gezielt auf ein zwei Krankenkassen zu und frag nach, welche Möglichkeiten es hinsichtlich der Finanzierung und Förderung eures BGM gibt.

Falls du mehr darĂŒber erfahren willst, was du bei der Beantragung einer BGM Finanzierung beachten musst, hier geht’s zu unserem umfangreichen Ratgeber ‚BGM Förderung & Finanzierung – Die Rolle der Krankenkassen‘

Falls du mehr darĂŒber erfahren willst, was du bei der Beantragung einer Finanzierung beachten musst, hier geht’s zu unserem umfangreichen Ratgeber ’BGM Förderung & Finanzierung’

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in Deutschland

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist in Deutschland noch immer ein relativ neues Thema. Historisch sahen Unternehmen die Verantwortung ĂŒber die Gesundheit eher bei den Mitarbeitern selbst und im Gesundheitssystem.

Eine Studie der FOM Hochschule fĂŒr Oekonomie & Management aus dem Jahr 2013 hat ergeben, dass bisher nur in 42,2% der Unternehmen in Deutschland ein BGM etabliert ist (Gansser & Linke, 2013). Zum Vergleich: In den USA gaben mehr als zwei Drittel der Arbeitgeber an, ein Corporate Wellness Programm zu haben (Valet, 2015).

Von den Unternehmen, die kein aktives BGM etabliert hatten, erachteten 79,4% die EinfĂŒhrung fĂŒr wichtig, obwohl viele angaben, nicht gut ĂŒber das Thema Bescheid zu wissen.

Dennoch gaben nur 5,9% dieser Gruppe an, die EinfĂŒhrung eines BGMs konkret zu planen.

Ob ein BGM etabliert war hing außerdem maßgeblich von der UnternehmensgrĂ¶ĂŸe gemessen an der Anzahl der VollbeschĂ€ftigen ab. Besonders KMUs tun sich bei der EinfĂŒhrung offensichtlich noch schwer.

Hier zeigt sich ein erheblicher Bedarf an kompetenter UnterstĂŒtzung, hinsichtlich der Frage, wie ein BGM effektiv im Unternehmen etabliert werden kann.

Aus- und Weiterbildung im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM)

In der Regel wird das BGM nur in Großunternehmen von einem spezialisierten Gesundheitsmanager betreut. Welche Qualifikation ist notwendig, um als betriebliches Gesundheitsmanager erfolgreich zu sein? Verschiedene Lehrstellen bieten eine Ausbildung zum betrieblichen Gesundheitsmanager an.

Vereinzelt gibt es auch StudiengÀnge der Betriebswirtschaftslehre, die eine Schwerpunktsetzung im BGM ermöglichen.

Eine Weiterbildung fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte und Mitarbeiter aus dem Personalwesen bieten mittlerweile ebenfalls viele Hochschulen an.

Eine ausfĂŒhrliche Übersicht an Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung findest du in unserem Ratgeber Aus- und Weiterbildung im BGM.
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Das Senseble BGM Handbuch – kostenlos downloaden

Hier findest du alle Informationen, die du brauchst, um euer BGM nachhaltig auf Kurs zu bringen.

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23 Gedanken zu „Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in 2023 – der vollstĂ€ndige Praxisleitfaden“

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Mich wĂŒrde ein Buch ĂŒber die EinfĂŒhrung BGM im Betrieb mit Praxisbeispielen und Mustervordrucken fĂŒr die Betriebsanalyse, Analyse, Mitarbeiterbefragungen, Intervention,
    Evaluation interessieren.

    Antworten
  2. Toller Artikel. Wir sind auch in der Branche und ich glaube wir könnten hier mal etwas gemeinsames machen. Ich schick euch mal eine Mail 🙂

    Antworten
  3. Durch Covid-19 hat das Thema wohl in allen deutschen Unternehmen an Relevanz gewonnen. Mir fehlen bei vielen Programmen innovative AnsĂ€tze. Ihr Produkt scheint hier schon mehr zu bieten. Ein Artikel ĂŒber die konkrete EinfĂŒhrung Ihres Produkts wĂ€re schön!

    Antworten
  4. Spannendes Thema. Was mich interessieren wĂŒrde sind die Kosten eines solchen Programms. Können sie dazu was sagen? Danke und GrĂŒĂŸe, Schmitt

    Antworten
    • Das ist natĂŒrlich immer eine spannende Frage. Die aber pauschal gar nicht so leicht zu beantworten ist. Es kommt dabei auf unterschiedliche Faktoren, wie die Mitarbeiteranzahl und den Umfang des Projekts an. Kleinere Programme können hier schon bei wenigen hundert Euro im Monat anfangen. Mit erhöhtem Aufwand betragen die Kosten aber auch schnell ein Vielfaches davon. Wir hoffen das hat geholfen. Sollten Sie weitere Infos benötigen, schreiben Sie uns gerne eine kurze Mail an info@senseble.de. Viele GrĂŒĂŸe, Ihr Senseble-Team

      Antworten
  5. Sehr umfangreicher Artikel, bei dem man zwischendurch eine Pause vertragen kann 😉 Spaß beiseite… wirklich viele relevante Infos. Danke fĂŒr diese AusfĂŒhrung!

    Antworten
  6. Guter Artikel! Am Ende ist meiner Meinung nach die Selektion der richtigen Maßnahmen der entscheidende Erfolgsfaktor – aber auch der herausforderndste. Wie auch schon im Artikel erwĂ€hnt bedeutet Gesundheit fĂŒr jeden etwas anderes.

    Antworten
    • Vielen Dank fĂŒr das Feedback. Wir sehen das genauso. Letztendlich ist entscheidend welche Maßnahmen umgesetzt werden und ob sie zu den BedĂŒrfnissen der Belegschaft passen. Deshalb hilft reiner Aktionismus nicht weiter. Es gilt vorab sauber zu analysieren welche Themen relevant sind und wo die grĂ¶ĂŸten Hebel liegen. Viele GrĂŒĂŸe, Ihr Senseble Team

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