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Betriebliche Gesundheitsförderung in 2023 – BGM Maßnahmen richtig umsetzen

Aktualisiert am: 09.01.2023

Betriebliche Gesundheitsförderung in 2023 - BGM Maßnahmen umsetzen

Die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist ein elementarer Baustein im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Um was es sich bei der BGF genau handelt und warum sie fĂŒr Unternehmen heute so wichtig ist, erfĂ€hrt du in diesem Artikel.

Dabei gehen wir sowohl auf analoge als auch digitale AnsĂ€tze der betrieblichen Gesundheitsförderung ein. Am Ende zeigen wir zudem noch welche steuerlichen BegĂŒnstigungen nach §3 Nr. 34 Einkommensteuergesetz (EStG) fĂŒr die betriebliche Gesundheitsförderung gelten.

Was ist betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)?

Die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist eine Teildisziplin des betrieblichen Gesundheitsmanagements und bildet, zusammen mit dem BEM und dem Arbeitsschutz, die 3 SĂ€ulen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Die BGF steht dabei fĂŒr ein ganzheitliches Konzept an Maßnahmen zur Verbesserung der Mitarbeitergesundheit, zur Vermeidung von Krankheiten und zur Gestaltung der Work-Life-Balance.

Das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) beschĂ€ftigt sich mit der strategischen Planung und der Konzeption von Strukturen und Prozessen. Bei der BGF geht es im Unterschied dazu um Methoden, Inhalte und Handlungsfelder – also um die konkrete Umsetzung von gesundheitsfördernden Maßnahmen.

Kurz und knapp: Nein.

WĂ€hrend Arbeitgeber gesetzlich zu BEM und Arbeitsschutz verpflichtet sind, gibt es keine gesetzliche Verpflichtung zur DurchfĂŒhrung der betrieblichen Gesundheitsförderung.

BGF ist fĂŒr Unternehmen eine freiwillige Leistung. Jedes Unternehmen entscheidet also selbst, ob und wie stark es in die BGF investiert.

FĂŒr die gesetzlichen Krankenkassen ist betriebliche Gesundheitsförderung hingegen eine Pflichtleistung. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Unternehmen bei der DurchfĂŒhrung von BGM und BGF auf die UnterstĂŒtzung der Krankenkassen zurĂŒckgreifen. Die Krankenkassen unterstĂŒtzen dabei nicht nur mit finanziellen Förderungen, sondern auch bei der konkreten Planung und Umsetzung von Maßnahmen.

Warum BGF? Was sind die Vorteile der betrieblichen Gesundheitsförderung?

Wie wir eben gehört haben, ist BGF fĂŒr Arbeitgeber nicht gesetzlich verpflichtend sondern eine freiwillige Leistung.

Aber warum sollten Unternehmen denn ĂŒberhaupt in BGF investieren?

Wir leben in einer dynamischen Zeit, die von fortlaufendem Wandel geprÀgt ist. Der klassische 9-to-5-Job mit klar definierten TÀtigkeitsfeldern und festen Organisationsstrukturen scheint ein Auslaufmodell zu sein.

Unsere neue Arbeitswelt steht fĂŒr lebenslanges Lernen. Wir mĂŒssen unsere Kompetenzen und FĂ€higkeiten stĂ€ndig entwickeln und erweitern. KreativitĂ€t, FlexibilitĂ€t und AgilitĂ€t sollen dabei zu unserem festen Repertoire gehören.

Unsere Arbeit fordert uns dabei immer weniger körperlich, die kognitiven Aufgaben allerdings nehmen zu. Jeden Tag prasseln so eine Vielzahl von Reizen auf uns ein.

Eines wird dabei schnell klar: Ausreichende körperliche und mentale Ressourcen sind absolute Grundvoraussetzungen, um in dieser neuen Arbeitswelt bestehen zu können.

Aktuelle Studien zeigen, dass eben genau diese gesundheitlichen Ressourcen immer mehr in Mitleidenschaft gezogen werden: Mentale Belastungen und unzureichend Bewegung fĂŒhren seit Jahren zu steigenden Zahlen im Bereich von psychischen Erkrankungen und Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems.

Angesichts dieser Situation wird immer mehr Unternehmen klar: Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden wird ein zentrales Element zukĂŒnftiger WettbewerbsfĂ€higkeit sein.

Es gibt zahlreiche Studien, die zeigen, dass gesunde Verhaltensweisen einen erheblichen positiven Einfluss auf die LeistungsfĂ€higkeit haben. So zeigt beispielsweise eine Studie der University of Bristol, dass regelmĂ€ĂŸige Bewegung die Motivation und KonzentrationsfĂ€higkeit der Arbeitnehmer:innen verbessert.. Bei der Studie nahmen 201 Arbeitnehmer im tĂ€glichen Wechsel an einem Sportprogramm teil.

Betriebliche Gesundheitsförderung - Studie der University of Brisdol
Es gilt also ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem die Mitarbeitenden ihre beste Leistung erbringen können, ohne dass ihre körperliche und geistige Gesundheit darunter leidet.

Neben der StĂ€rkung der gesundheitlichen Ressourcen fĂŒr die neue Arbeitswelt, gibt es noch weitere ĂŒbergeordnete GrĂŒnde, die fĂŒr die EinfĂŒhrung von BGF bzw. BGM sprechen. Mehr dazu erfĂ€hrst du in unserem Ratgeber ‘Warum BGM?’.

Betriebliche Gesundheitsförderung als klassische Win-Win-Situation

Wird BGF richtig umgesetzt, dann entsteht eine klassische Win-Win-Situation, von der Unternehmen und Arbeitnehmer:innen gleichermaßen profitieren. Im Folgenden findest du eine Liste mit Vorteilen der Gesundheitsförderung:

Vorteile UnternehmenVorteile Mitarbeitende
Steigerung der Motivation durch Identifikation mit dem UnternehmenVerbesserung der eigenen Gesundheit
StÀrkung der Arbeitgebermarke im War for TalentsErleichterter Zugang zu Gesundheitscheck-Ups
Kostenreduzierung durch weniger KrankheitsfÀlleVerbesserung der gesundheitlichen Bedingungen im Arbeitsalltag
Förderung der ArbeitsqualitÀtVerringerung gesundheitlicher Risiken
StÀrkung des Teamgeists durch GruppenaktivitÀtenSteigerung der LebensqualitÀt
StÀrkung der UnternehmenskulturVerringerung bzw. besserer Umgang mit Belastungen
UnterstĂŒtzung der LeistungsfĂ€higkeit der MitarbeitendenSteigerung der Arbeitszufriedenheit und Motivation
GestĂ€rkte MitarbeiterbindungGefĂŒhl der WertschĂ€tzung seitens des Arbeitgebers

BGF Konzept: Ansatzpunkte der Gesundheitsförderung

Der Medizinhistoriker Heinrich Schipperges beschreibt Gesundheit wie folgt:

Gesundheit ist kein Zustand, sondern eine Verfasstheit, kein Ideal und nicht einmal ein Ziel. Gesundheit ist ein Weg, der sich bildet, wenn man ihn geht.

— Heinrich Schipperges

Neben der Motivation zur Teilnahme an entsprechenden Maßnahmen steht daher die Vermittlung von gesundheitlicher Selbstwirksamkeitskompetenz an erster Stelle. Selbstwirksamkeit zielt darauf ab, den Mitarbeitern aufzuzeigen, wie sie sich selbst aktiv gesund halten können („Empowerment“).

Denn Krankheit ist kein Zustand, der ausschließlich auf Ă€ußeren UmstĂ€nden beruht, sondern wird auch vom Verhalten des Menschen individuell beeinflusst.

Geht es dann an die konkrete Erarbeitung des BGF Konzepts, unterscheidet man zwei unterschiedliche AnsÀtze: das individuelle Gesundheitsverhalten und das Arbeitsumfeld.

Ansatzpunkt 1: Individuelles Gesundheitsverhalten

Mitarbeiter:innen verbringen einen erheblichen Teil ihres Lebens am Arbeitsplatz und bringen in der Regel sehr unterschiedliche Voraussetzungen hinsichtlich vorhandener Gesundheitsressourcen mit.

WĂ€hrend einige Mitarbeitenden in der Freizeit regelmĂ€ĂŸig Sport betreiben und sich gesund ernĂ€hren, ist das Thema Gesundheit und PrĂ€vention bei anderen kaum im Bewusstsein verankert.

Dementsprechend denken manche Mitarbeiter:innen ĂŒberhaupt nicht darĂŒber nach, welche Verhaltensweisen einen negativen Einfluss auf die Gesundheit haben. Oder es fehlt schlichtweg das Wissen, mit welchen Verhaltensweisen die Gesundheit positiv beeinflusst werden kann.

Hier kann betriebliche Gesundheitsförderung ansetzen, indem sie Hintergrundwissen, Handlungsfelder und Effektwissen alltagsnah und anwendbar vermittelt.

Ansatzpunkt 2: Belastungsfaktoren im Arbeitsumfeld

Gesundheitsförderung im Sinne des sogenannten Setting-Ansatzes setzt bei den Umweltfaktoren an, die die Gesundheit aller beteiligten Personengruppen in einem bestimmten sozialen System beeinflussen.

Im Arbeitsalltag sehen sich die Mitarbeiter:innen oft Belastungen ausgesetzt, die sie nicht dauerhaft ohne schÀdlichen Einfluss auf die Gesundheit bewÀltigen können.

Die Anforderungen der modernen Arbeitswelt sind im Gegensatz zu frĂŒher weniger durch körperliche Belastungen, sondern durch mangelnde Bewegung, Stress und psychische Risikofaktoren gekennzeichnet.

Zu den stÀrksten Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz zÀhlen laut einer Studie der AOK:

  1. StÀndige Aufmerksamkeit und Konzentration
  2. Termin- und Leistungsdruck
  3. Störungen und Unterbrechungen
  4. Hohes Arbeitstempo
  5. LĂ€rm
  6. Hohe Verantwortung
  7. Zu große Arbeitsmengen
  8. Erforderliche Genauigkeit
  9. Schlechte BelĂŒftung / Klimaanlage
  10. StÀndiges Sitzen

Besonders im Hinblick auf den demografischen Wandel wird die Gesundheitsförderung fĂŒr Unternehmen immer wichtiger, um langfristig wettbewerbsfĂ€hig zu bleiben.

Als BGM-Verantwortliche:r im Unternehmen hast du die Möglichkeit, die Belastungsfaktoren positiv zu beeinflussen: Das Ziel ist es gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen zu schaffen und den Mitarbeiter:innen Wege aufzuzeigen, wie sie beruflicher Belastung ohne negativen Einfluss auf ihre Gesundheit standhalten können.

Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung

Die Auswahl der BGF Maßnahmen erfolgt idealerweise immer im Zuge eines systematischen BGM Prozesses. Dabei sollten die BGF Maßnahmen zur ĂŒbergeordneten Gesamtstrategie des BGM passen und dazu geeignet sein, die gesetzten operativen Ziele zu erreichen.

Bevor die konkreten BGF Maßnahmen bestimmt werden, erfolgt dabei immer eine Analyse der vorhandenen Gesundheitsressourcen im Unternehmen und jedes einzelnen Mitarbeiters. So können ganz gezielt die wichtigsten Handlungsschwerpunkte identifiziert werden.

Mehr Infos zum systematischen Aufbau der BGF als Teil des BGM findest du in unserem Ratgeber Betriebliches Gesundheitsmanagement.

§20 SGB V als gesetzliche Grundlage der Maßnahmenplanung im BGF

Bei deiner Maßnahmenplanung solltest du immer auch die gesetzlichen Grundlagen der betrieblichen Gesundheitsförderung im Hinterkopf haben. Nur so stellst du sicher, dass deine Maßnahmen generell von den Krankenkassen förderfĂ€hig sind und gleichzeitig auch steuerfrei bleiben.

Die Gesetzliche Grundlage der BGF liefert das Sozialgesetzbuch V, genau genommen die §§ 20 und 20b SGB V.

Im selben Atemzug mit dem §20 SGB V ist immer auch der Leitfaden PrÀvention, in der aktuellen Fassung vom 27. September 2021, zu nennen.

Mit diesem Leitfaden legt der GKV-Spitzenverband die Handlungsfelder und Kriterien fest, denen Leistungen nach §§ 20 und 20b SGB V genĂŒgen mĂŒssen. Der Leitfaden PrĂ€vention stellt damit die konkrete Ausformulierung der gesetzlichen Grundlage des SGB V dar.

Betriebliche Gesundheitsförderung - GKV Spitzenverband

Maßnahmen, die nicht den in diesem Leitfaden dargestellten Handlungsfeldern und Kriterien entsprechen, dĂŒrfen von den Krankenkassen nicht im Rahmen von §§ 20 und 20b SGB V durchgefĂŒhrt oder gefördert werden.

— Leitfaden PrĂ€vention, GKV-Spitzenverband

BGF Maßnahmen nach dem Setting-Ansatz (VerhĂ€ltnisse & Verhalten)

Wie bereits erwĂ€hnt, zielt die betriebliche Gesundheitsförderung im Sinne des Setting-Ansatzes auf eine kombinierte DurchfĂŒhrung von verhĂ€ltnis- mit verhaltensbezogenen Maßnahmen.

Dabei soll neben der Gestaltung der Umwelt gleichzeitig auch das Verhalten positiv beeinflusst werden. Zusammen schaffen beide AnsĂ€tze neue Gesundheitsressourcen, die dazu fĂŒhren sollen, dass Menschen mehr VitalitĂ€t und Wohlbefinden im alltĂ€glichen Leben erfahren.

Hinsichtlich der gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung (verhĂ€ltnisprĂ€ventive Ausrichtung) sind im Leitfaden PrĂ€vention (S. 115) die folgenden PrĂ€ventionsprinzipien aufgefĂŒhrt:

  • Gesundheitsförderliche Gestaltung von ArbeitstĂ€tigkeit und –bedingungen
  • Gesundheitsgerechte FĂŒhrung
  • Gesundheitsförderliche Gestaltung betrieblicher Rahmenbedingungen (bewegungsförderliche Umgebung, gesundheitsgerechte Verpflegung im Arbeitsalltag, verhĂ€ltnisbezogene SuchtprĂ€vention im Betrieb)

Gleichzeitig sollen die Maßnahmen der Arbeitsplatzgestaltung verzahnt werden mit Maßnahmen zur Förderung des Arbeits- und Lebensstils (verhaltensprĂ€ventive Ausrichtung). Konkret sind hier vier Handlungsfelder genannt (S. 115).

Wie du siehst, sind das genau die Themenfelder, die man aus der alltÀglichen BGF Praxis auch bereits kennt:

  • Bewegungsgewohnheiten
    Bewegungsmangel gehört zweifelsohne zu einem der zentralen Risikofaktoren unserer Zeit. Gleichzeitig ist körperliche Bewegung einer der zentralen Faktoren zum Erhalt und der Wiederherstellung von Gesundheit. Wie kann es also gelingen, dass wir mehr Bewegung in unseren Alltag bringen? Ideen dazu – inkl. kurzen Trainingsvideos – findest du in unserem Ratgeber ’Bewegung am Arbeitsplatz’
  • ErnĂ€hrung
    ‘Du bist, was du isst’ – Diese Redewendung hat vermutlich jeder schon einmal gehört. Und tatsĂ€chlich ist dieser Satz weit mehr, als nur eine einfache Floskel. UnzĂ€hlige Studien lassen keinen Zweifel daran, dass eine ungesunde ErnĂ€hrung maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Volkskrankheiten – wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – hat. Gleichzeitig geben 64% der BerufstĂ€tigen an, dass ihnen besonders fehlende Zeit im Arbeitsalltag eine gesunde ErnĂ€hrung erschwert. Arbeitgeber haben hier also einen besonderen Hebel, um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter:innen positiv zu beeinflussen. Weitere Infos zum Thema, sowie gesunde Rezeptideen, findest du in unserem Ratgeber Gesunde ErnĂ€hrung am Arbeitsplatz
  • Stressmanagement
    Hier beschĂ€ftigen wir uns mit Ursachen und Auslösern von Stress und geben erste Tipps zur erfolgreichen StressbewĂ€ltigung am Arbeitsplatz. Mehr dazu gibt es hier im Ratgeber ’Stressmanagement’
  • Suchtmittelkonsum

Konkrete BGF Maßnahmen auswĂ€hlen

Wir haben nun die unterschiedlichen AnsĂ€tze und Themenfeldern der betrieblichen Gesundheitsförderung kennengelernt. Lass uns im nĂ€chsten Schritt einen Blick auf die Frage werfen, welche konkreten Maßnahmen in der Praxis umgesetzt werden sollen.

Wie oben bereits erwĂ€hnt, ist die Maßnahmenauswahl ein Teil des BGM Prozesses, dem immer auch eine Analysephase vorausgeht. Im Idealfall hast du also bei der Planung der Maßnahmen bereits eine genaue Idee davon, welche Themenfelder in eurem Unternehmen das grĂ¶ĂŸte Entwicklungspotenzial haben.

Die Maßnahmen, die du in der Praxis umsetzt, orientieren sich natĂŒrlich auch am Budget, das dir zur VerfĂŒgung steht.

Unternehmen mit kleineren Budgets fĂŒhren im ersten Schritt zum Beispiel einen themenspezifischen Gesundheitstag durch und sichern die Nachhaltigkeit mit dazu passenden digitalen Inhalten.

Steht ein grĂ¶ĂŸeres Budget zur VerfĂŒgung, dann können die Risikofaktoren im Unternehmen mit einem aufeinander abgestimmten Maßnahmen Mix angegangen werden. Im Idealfall werden hier Elemente der VerhaltensprĂ€vention (Gesundheitstage, VortrĂ€ge und Kurse) kombiniert mit Elementen, die das Arbeitsumfeld und die FĂŒhrungskultur positiv beeinflussen.

Um fĂŒr etwas Inspiration bei deinem Auswahlprozess zur sorgen, haben wir unseren Ratgeber BGM Maßnahmen erstellt. Hier findest du 50+ BGM Maßnahmen, kreative Ideen und erfolgreiche Best Practices von SAP & Co.

BGF zur Förderung der Work-Life-Balance

Der Beruf nimmt immer mehr Lebenszeit in Anspruch, bezogen auf die physische Anwesenheit am Arbeitsplatz und zunehmend auch die mentale Bindung an die berufliche TĂ€tigkeit in der vermeintlichen Freizeit.

Die gestiegenen Anforderungen und Erwartungen an den modernen Arbeitnehmer drĂ€ngen den Freiraum im Privatleben zurĂŒck, was sich auch auf die mentale und körperliche Gesundheit auswirkt.

Die Gestaltung der Work-Life-Balance zielt darauf ab, das VerhÀltnis von Arbeits- und Privatleben wortwörtlich in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen.
Gesundheitsfördernde Maßnahmen in diesem Kontext reichen von der Gestaltung der LĂ€nge und FlexibilitĂ€t der Arbeitszeiten, ĂŒber die Wahl des Arbeitsortes bis hin zur Anforderung an die Erreichbarkeit der Mitarbeiter außerhalb der Arbeitszeiten. Alles dazu in unserem Artikel zum Thema Work-Life-Balance.

Digitale betriebliche Gesundheitsförderung

Wir sehen uns in der BGF in den letzten Jahren mit einigen neuen Herausforderungen konfrontiert. Eine der grĂ¶ĂŸten VerĂ€nderungen ist die Dezentralisierung der Arbeit. Der Trend, dass Mitarbeitende ĂŒber verschiedene StĂ€dte, LĂ€nder und Kontinente hinweg zusammenarbeiten, ist schon lĂ€nger zu beobachten.

Die Entwicklungen rund um COVID-19 verstÀrken diesen Trend enorm. Es gibt kaum mehr ein Unternehmen, das sich nicht als remote-friendly bezeichnet. Einige Unternehmen gehen sogar soweit und etablieren eine Remote-first-Kultur.

Wir haben also nicht mehr das klassische BĂŒro, in dem wir große Teile der Belegschaft zwischen 9 und 17 Uhr antreffen.

Genau hier kann die digitale betriebliche Gesundheitsförderung einen ihrer grĂ¶ĂŸten TrĂŒmpfe ausspielen.

Dank digitaler Elemente in der BGF erreichen wir die Mitarbeitenden im BĂŒro, auf GeschĂ€ftsreise oder im Home-Office und können sie so ĂŒberall mit gesundheitsfördernden Ressourcen unterstĂŒtzen.

Digitale betriebliche Gesundheitsförderung App - ProgrammĂŒbersicht
Digitales betriebliche Gesundheitsförderung App - Meditation
Digitale betriebliche Gesundheitsförderung App - Entdecken Screen

Der KreativitÀt sind dabei keine Grenzen gesetzt. Egal ob Online-Trainings, 1:1 Coachings oder Team-Challenges, die Auswahl an Möglichkeiten wÀchst tÀglich.

Falls du dich fragst, auf welche Kriterien du bei der Auswahl eines digitalen BGF bzw. BGM Anbieters achten solltest, hier geht’s zu unserem Ratgeber BGM Anbieter.

Herausforderungen fĂŒr die digitale BGF

Im selben Atemzug mit dem grĂ¶ĂŸten Vorteil digitaler BGF, sollte man aber immer auch einen Blick auf die Herausforderungen der digitalen Gesundheitsförderung werfen.

JA: Wir erreichen die Mitarbeitenden generell immer und ĂŒberall.

ABER: Erreichen wir Sie auch wirklich?

Eine App ist zwar schnell installiert, genauso schnell verstaubt sie aber auch irgendwo in den Tiefen unseres Smartphones. Im ungĂŒnstigsten Fall bleibt das digitale Angebot dann von großen Teilen der Belegschaft ungenutzt und die Investition in die Mitarbeitergesundheit zahlt sich nicht aus.

Personalisierung und Relevanz

Eine der grĂ¶ĂŸte Herausforderung beim Entwickeln digitaler Angebote ist deshalb das Thema Relevanz. Wenn das Angebot die Mitarbeitenden nicht auf einer fĂŒr Sie relevanten Ebene erreicht, dann verliert man schnell ihre Aufmerksamkeit und ihr Interesse.

Nur wenn man hierfĂŒr Lösungen findet, kann ein digitales Gesundheitsprogramm seinen vollen Nutzen entfalten und einen nachhaltig positiven Einfluss auf die Gesundheit der Einzelnen nehmen.

Es ist deshalb unverzichtbar, dass man bei der Entwicklung digitaler Angebote immer die Mitarbeitenden und ihre genauen individuellen BedĂŒrfnisse im Fokus hat. Eine One-Size-Fits-All kann hier nicht funktionieren.

Inhalte mĂŒssen individuell an die BedĂŒrfnisse des und der Einzelnen angepasst werden können. Je nach Zielsetzung und Erfahrung bzw. Leistungsniveau.

Hier als Beispiel eines unserer Trainingsvideos, das sich ganz gezielt an Mitarbeitende richtet, die gerne etwas Gewicht reduzieren wollen, aber bisher kaum oder wenig Trainingserfahrung haben. Es ist die zweite Trainingseinheit unseres Bewegungskurses „Gesund Abnehmen“.

Man sieht und hört im Video, dass Michael genau weiß, welche Zielgruppe er gerade anspricht. Und eben genau das spĂŒren dann auch die Mitarbeiter:innen. So baut man nicht nur Vertrauen auf, man motiviert die Teilnehmenden auch dranzubleiben.

Und genau diese ĂŒberlegte Ansprache, mit der Zielgruppe immer vor Augen, sollte man an jedem Punkt der User Journey umsetzen. Nicht nur in den Trainings- und Entspannungseinheiten selbst, sondern auch schon vor der Anmeldung zum ersten Kurs und sogar noch vor der Anmeldung in der App.

Hier beispielsweise noch ein Info-Video zu einem unserer zahlreichen Trainingskurse. In diesem Fall ist es das Info-Video unseres Kurses fĂŒr „Gesunde Kniegelenke“. Auch hier wird der Nutzen fĂŒr betroffene Mitarbeitende wieder ganz deutlich in den Fokus gerĂŒckt:

Wie wir gesehen haben, bieten digitale Angebote enorme Möglichkeiten in der BGF. Und genau deshalb werden sie in Zukunft auch nicht mehr wegzudenken sein. Gleichzeitig sollte man sich allerdings immer bewusst sein, dass die Digitalisierung im BGM nicht einfach so alle Probleme lösen wird. Sie bringt neue Herausforderungen mit sich, die man mit großer Sorgfalt behandeln muss.

Mehr ĂŒber die Chancen und auch die Herausforderungen der digitalen betrieblichen Gesundheitsförderung liest du in unserem Ratgeber Digitales BGM.

Was kostet betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)?

Die Kosten die fĂŒr betriebliche Gesundheitsförderung in der Praxis entstehen, hĂ€ngen natĂŒrlich stark davon ab, welche Maßnahmen du in eurem Unternehmen implementierst und umsetzt.

Generell ist es dabei sogar möglich, dass du Maßnahmen umsetzt – z.B. im Bereich Arbeitsumgebung und FĂŒhrungskultur – fĂŒr die nahezu keine externen Kosten anfallen.

Die Höhe, des zur VerfĂŒgung stehenden Budgets, ist also nicht zwingend ausschlaggebend fĂŒr den Erfolg der BGF.

Externe Kosten entstehen in BGF und BGM vorwiegend dann, wenn man Dienstleister einbindet, die bei der Planung und Umsetzung der Maßnahmen beteiligt sind.

Du willst mehr darĂŒber erfahren, welche Kosten in BGF und BGM genau entstehen? In unserem Ratgeber ’Was kostet BGM?’ schauen wir uns anhand von ganz konkreten Praxisbeispielen an, welche Kosten genau anfallen und welche Faktoren die Kosten beeinflussen.

Förderung & Finanzierung der BGF durch die gesetzlichen Krankenkassen

Im selben Atemzug mit der Frage nach den Kosten der betrieblichen Gesundheitsförderung, kommt hÀufig auch die Frage nach Fördermöglichkeit auf.

Und tatsĂ€chlich gibt es in der BGF umfangreiche Möglichkeiten der Förderung, die von der UnterstĂŒtzung beim Aufbau der BGF bis hin zu finanziellen ZuschĂŒssen reichen.

Was hat es damit genau auf sich? Genau das schauen wir uns im Folgenden genauer an:

PrÀventionsgesetz und SGB V als gesetzliche Grundlage

Die gesetzliche Grundlage fĂŒr die Förderung der BGF bilden das 2015 verabschiedete PrĂ€ventionsgesetz (PrĂ€vG) und die daraufhin angepassten Paragrafen §20 und §20b des Sozialgesetzbuch FĂŒnf.

Im Wesentlichen hiervon betroffen sind die gesetzlichen Krankenkassen.

Denn eben diese werden durch die gesetzlichen Regelungen vermehrt in die Pflicht genommen, neben der Förderung von gesunden Verhaltensweisen (z.B. durch RĂŒckenkurse) vermehrt auch beim Aufbau einer gesunden Arbeitsumgebung zu unterstĂŒtzen.

BGM Finanzierung Krankenkassen - Zitat Bundesministerium Justiz

Die Krankenkassen fördern mit Leistungen zur Gesundheitsförderung in Betrieben (betriebliche Gesundheitsförderung) insbesondere den Aufbau und die StÀrkung gesundheitsförderlicher Strukturen.

— SGB V §20b Abs. 1, Bundesministerium der Justiz

Auch zur genauen Höhe der Förderausgaben trifft der Gesetzgeber eine Aussage. Demnach sollen die Ausgaben fĂŒr die betriebliche Gesundheitsförderung pro Versicherten und Jahr bei 3,15 € liegen (§20 SGB V).

Eine gesetzliche Krankenkasse mit 100.000 Versicherten ist also dazu verpflichtet 315.000 € pro Jahr in die die betriebliche Gesundheitsförderung zu investieren.

Leitfaden PrÀvention als Handlungsanleitung

Wie die Förderung der Krankenkassen in der alltÀglichen Praxis genau auszusehen hat, regelt der GKV-Spitzenverband im Leitfaden PrÀvention.

Im PrÀventionsleitfaden werden Aussagen zu den Inhalten aber auch zur QualitÀt der Angebot getroffen.

Betriebliche Gesundheitsförderung - GKV Spitzenverband

Mit diesem Leitfaden legt der GKV-Spitzenverband Handlungsfelder und Kriterien fĂŒr die Leistungen der Krankenkassen in der PrimĂ€rprĂ€vention und Gesundheitsförderung nach den §§ 20, 20a und 20b des FĂŒnften Buches des Sozialgesetzbuches (SGB V) vor.

— Leitfaden PrĂ€vention, GKV-Spitzenverband

Es ist wichtig, dass dir die Inhalte des Leitfadens zumindest in ihren GrundzĂŒgen bekannt sind. Besonders die Seiten ab S. 98, die gezielt auf die betriebliche Gesundheitsförderung eingehen, sind dabei fĂŒr dich relevant.

Auf Basis dieser Inhalte des Leitfadens PrĂ€vention fördern die Krankenkassen die EinfĂŒhrung und den Aufbau der betrieblichen Gesundheitsförderung auf 2 Arten:

  1. Krankenkassen unterstĂŒtzen euch mit ihren eigenen BGM Expert:innen bei der EinfĂŒhrung von grundlegenden BGM und BGF Prozessen in eurem Unternehmen.
  2. Krankenkassen bezuschussen eure BGM und BGF Prozesse mit finanziellen Mitteln – sofern sie die Kriterien des Leitfaden PrĂ€vention erfĂŒllen.
In unserem Ratgeber Finanzierung & Förderung – Die Rolle der Krankenkassen gehen wir hier deutlich mehr ins Detail und schauen uns ganz genau an, wie man vorgeht, sollte man eine Förderung der Krankenkassen beantragen wollen.

Steuerliche BegĂŒnstigungen gem. §3 Nr. 34 EStG

6.1 Generelle Infos

Seit dem 01. Januar 2008 wird die Förderung der Mitarbeitergesundheit steuerlich unterstĂŒtzt. Ein Unternehmen kann dabei nach §3 Nr. 34 Einkommensteuergesetz (EStG) dabei pro Mitarbeiter und pro Jahr bis zu 600 Euro lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei fĂŒr Maßnahmen der Gesundheitsförderung zuwenden. Bei dem Mitarbeiter kommt es dabei nicht zu einer Anrechnung eines geldwerten Vorteils und hat somit keinerlei steuerlichen Nachteile. Wichtig ist, dass von der steuerlichen BegĂŒnstigung nur Leistungen erfasst werden, die zusĂ€tzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbracht werden.

6.2 FĂŒr was und wen gilt die BegĂŒnstigung?

Die BegĂŒnstigung können alle Arbeitnehmer in Anspruch nehmen, einschließlich Geringverdiener und Gesellschafter-GeschĂ€ftsfĂŒhrer. Steuerpflichtige anderer Einkunftsarten, wie z.B. AltersbezĂŒge aus einem frĂŒheren ArbeitsverhĂ€ltnis oder der VergĂŒtung bei WerkvertrĂ€gen, werden von der Regelung nicht erfasst.

Wichtig ist auch anzumerken, dass Maßnahmen, wie wir sie im Kapitel 3 aufgefĂŒhrt haben, nur steuerbefreit sind, wenn diese auch hinsichtlich QualitĂ€t, Zweckbindung und Zielgerichtheit die Anforderungen der §§ 20 und 20b SGB V erfĂŒllen. Anders als zu Beginn geplant, ist die Zertifizierung der Maßnahmen keine Voraussetzung fĂŒr die steuerliche BegĂŒnstigung. Eine Klarstellung dessen wurde vom Bundesgesundheitsministerium im Januar 2020 veröffentlicht. Um welche Vorgaben es sich hinsichtlich QualitĂ€t, Zweckbindung und Zielgerichtheit handelt, kann im Leitfaden PrĂ€vention, in der aktuellen Fassung vom 27. September 2021, nachgelesen werden.

QualitÀtskriterien in der betrieblichen Gesundheitsförderung

SpĂ€testens jetzt sollte klar sein: in der modernen BGF reicht ein Obstkorb als einzelne Maßnahme fĂŒr die Gesundheitsförderung der Mitarbeitenden lĂ€ngst nicht aus.

Doch wie zeichnet sich QualitÀt in der Gesundheitsförderung aus?

Die Luxemburger Deklaration, die im Jahr 1997 erstmalig vom EuropĂ€ische Netzwerk fĂŒr Betriebliche Gesundheitsförderung (ENWHP) verabschiedet wurde, setzt bis heute MaßstĂ€be fĂŒr die Erhaltung von „gesunden BeschĂ€ftigten in gesunden Unternehmen“.

Zitat - EuropĂ€ische Netzwerk fĂŒr Betriebliche Gesundheitsförderung

BGF beruht auf einer fach- und berufsĂŒbergreifenden Zusammenarbeit und kann nur dann erfolgreich sein, wenn alle Beteiligten ihren Teil dazu beitragen.

— Luxemburger Deklaration, ENWHP

Folgende strategische QualitÀtsmerkmale lassen sich daraus ableiten:

  • Partizipation: Die gesamte Belegschaft wird einbezogen
  • Integration: Betriebliche Gesundheitsförderung wird bei allen wichtigen Entscheidungen im Unternehmen berĂŒcksichtigt
  • Systematik: Alle Maßnahmen sind in einen zielorientierten Prozess eingebunden, bestehend aus Bedarfsanalyse, Priorisierung, Planung, Implementierung und Evaluation
  • Ganzheitlichkeit: Betriebliche Gesundheitsförderung schließt verhaltens- und verhĂ€ltnisprĂ€ventive Maßnahmen ein

Eine Übersicht ĂŒber operative QualitĂ€tskriterien bietet die folgende Checkliste:

  1. Gemeinsames GesundheitsverstÀndnis etabliert?
  2. Bestandsaufnahme aller vorhandener Gesundheitsressourcen durchgefĂŒhrt?
  3. Bedarf fĂŒr gesundheitsfördernde Maßnahmen ermittelt? (Soll-Ist Analyse)
  4. Zielgruppen im Unternehmen identifiziert?
  5. Charakteristika (BedĂŒrfnisse, StĂ€rken, SchwĂ€chen) der Zielgruppe identifiziert?
  6. Zielgruppe in der Planung und Umsetzung der Maßnahmen eingebunden?
  7. Klare, messbare Ziele fĂŒr den Erfolg der Maßnahmen definiert?
  8. Geeignetes Konzept mit Maßnahmen definiert?
  9. Verhaltens- und VerhÀltnisprÀvention bedacht?
  10. HĂŒrden fĂŒr die Partizipation durch die Mitarbeitenden erkannt und minimiert?
  11. Selbstwirksamkeit (Empowerment) ist zentraler Bestandteil?
  12. Verantwortlichkeiten fĂŒr die DurchfĂŒhrung der Maßnahmen (intern/extern) geklĂ€rt und geeignete Qualifikation sichergestellt?
  13. Strukturelle und organisatorische Rahmenbedingungen gegeben?
  14. Maßnahmen passen in das Budget?
  15. Geeignete Messinstrumente fĂŒr die Erhebung von Prozesskennzahlen vorhanden?
  16. Geeignete Messinstrumente fĂŒr die Erhebung von Erfolgskennzahlen vorhanden?
  17. Der Zielerreichungsgrad wird bestimmt und bewertet (EffektivitÀt)
  18. Prozesse werden hinterfragt, Kosten- und Nutzen gegenĂŒbergestellt (Effizienz)
  19. Nachhaltigkeit der Maßnahmen wird sichergestellt
  20. Erfolge werden intern und ggf. extern kommuniziert (Öffentlichkeitsarbeit)
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15 Gedanken zu „Betriebliche Gesundheitsförderung in 2023 – BGM Maßnahmen richtig umsetzen“

  1. Ich bin selber im Bereich Gesundheitsförderung tĂ€tig und freue mich, dass das Thema immer mehr an Bedeutung gewinnt. Es ist eines der wichtigsten Themen der aktuellen Zeit und nur wenn wir hier Lösungen finden, wird Arbeit auch in Zukunft noch Spaß machen!!! VG

    Antworten
    • Absolut richtig 🙂 wir hatten bisher immer einen eigenen Leitartikel zum Thema, haben das Thema „digitale BGF“ jetzt aber auch hier in den Artikel aufgenommen und dabei auf den Leitartikel verlinkt. Schauen Sie gerne mal rein!

      Antworten
  2. Kommt es nur mir so vor, oder gewinnt das Thema BGF in 2020 immer weiter an Relevanz? Bei uns im Unternehmen steigt das Thema Mitarbeitergesundheit immer weiter nach oben auf der PrioritĂ€tenliste. Aber ist ja positiv. Schön dass ihr hier auch so viel in dem Bereich entwickelt. Weiter so und liebe GrĂŒĂŸe nach MĂŒnchen, Sabine Eickhoff

    Antworten
    • Auch wir haben das GefĂŒhl, dass das Thema Mitarbeitergesundheit immer wichtiger wird und aktuell weit oben auf der Tagesordnung steht. Mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen, ist das aber auch ganz gut so. Viele GrĂŒĂŸe aus MĂŒnchen, Ihr Senseble-Team

      Antworten

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