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Warum BGM? Gründe für die Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements

Aktualisiert am: 24.11.2022

Warum ein betriebliches Gesundheitsmanagement einführen

Wenn man sich mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement beschäftigt, ist eine der ersten und vor allem eine der wichtigsten Fragen, die es zu beantworten gilt: Warum BGM? Warum sollten Unternehmen zeitliche und finanzielle Ressourcen investieren, um ein betriebliches Gesundheitsmanagement einzuführen?

Es gibt eine Vielzahl von bedeutenden Gründen. Damit man diese aber auch einfach verständlich und überzeugend den verschiedenen Interessensgruppen in einer Organisation präsentieren und verdeutlichen kann, möchten wir sie dir in diesem Ratgeber auf strukturierte Art und Weise zusammenfassen.

Aus unserer Sicht gibt es zwei entscheidende Argumente, unter denen sich letztlich alle Gründe für die Einführung eines BGM einordnen lassen:

  1. Mit einem BGM gewinnt ihr als Arbeitgeber Talente und bindet sie an euer Unternehmen
  2. Mit einem BGM unterstützt ihr eure Mitarbeitenden dabei, ihre beste Leistung zu erbringen, ohne dass ihre Gesundheit darunter leidet

Im Folgenden gehen wir näher auf die Gründe ein. Gleichzeitig liefern wir dir relevantes Hintergrundwissen, mit dem du alle Interessensgruppen in deinem Unternehmen überzeugen kannst, dass es in der Arbeitswelt von heute nicht mehr ohne ein systematisches Betriebliches Gesundheitsmanagement geht.

Warum BGM? Ihr gewinnt Talente und bindet sie an euer Unternehmen.

Sich von Anderen im “War of Talents” abheben

Einer der Hauptgründe für die Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements im Unternehmen, ist der Kampf um qualifizierte Arbeitskräfte. Die Zahl der freien Arbeitsstellen in Deutschland ist so hoch wie nie zuvor. Eine aktuelle Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergab für das zweite Quartal 2022 1,93 Millionen offene Stellen. Das sind im Vergleich zum ersten Quartal 11 Prozent und im Vergleich zum Vorjahr sogar 66 Prozent mehr. Bei der Ergebung wurden 7500 Arbeitgeber aus allen Wirtschaftsbereichen befragt.

Warum BGM? Zahl freier Arbeitsstellen so hoch wie nie

Dass sich diese Arbeitskräftelücke zukünftig noch vergrößern wird, wird durch eine Statistik des Statistischen Bundesamtes deutlich: Fast ein Drittel der Beschäftigten werden innerhalb der nächsten 15 Jahre in Rente gehen. Diese Zahl ist deshalb so hoch, da in den nächsten Jahren die zahlenmäßig stärksten Jahrgänge, die sogenannten Babyboomer, das Rentenalter erreichen werden.

Hier wird deutlich: Es wird zukünftig immer schwieriger, wichtige Stellen zu besetzen. Umso wichtiger wird es, sich im Kampf um Talente von anderen Arbeitgebern abzuheben. Ein attraktives(!) BGM liefert eurem Recruiting-Team wichtige Argumente für die Gespräche mit neuen Bewerber:innen.

Um Bewerber:innen von sich überzeugen zu können, muss man ihnen gute Gründe aufzeigen, warum Menschen gerne im Unternehmen arbeiten. Eine wichtige Rolle spielen dabei das Arbeitsumfeld, die Flexibilität im Arbeitsalltag, die Unternehmenskultur, der Führungsstil, das Potenzial auf Weiterentwicklung und ein wettbewerbsfähiges Kompensationspaket. Alle der genannten Faktoren können und müssen durch ein betriebliches Gesundheitsmanagement positiv gestaltet werden.

Die neue Generation von Talenten für sich gewinnen

Anders als bei früheren Generationen, wirft gerade die Generation Z und Y die “immer höher, schneller, weiter” Mentalität über Board und sucht in ihrem Beruf Selbstverwirklichung, Freude und eine sinnstiftende Aufgabe.

Kompensationspakete, die sich rein auf die Summe monetärer Anreize fokussieren, um die Loyalität der Mitarbeitenden aufrechtzuerhalten, werden bei der jungen Generation auf Ablehnung treffen. Ein hohes Einkommen und der damit verbundene Status haben nicht mehr den Stellenwert, den sie bei älteren Jahrgängen hatten. Um die neue Generation von Talenten von sich zu überzeugen, muss man stärker auf ihre Bedürfnisse, Ziele und Werte eingehen.

Neben dem Wunsch nachhaltiger zu leben, wird die neue Generation von Talenten von einem stärkeren Gesundheitsbewusstsein geprägt. So spielt Gesundheitsvorsorge und die aktive Stärkung der eigenen körperlichen und mentalen Gesundheit für die Generation Z und Y eine bedeutende Rolle. Anders als Menschen mittleren Alters, wird die neue Generation nicht erst gesundheitlich aktiv, wenn etwas weh tut oder konkret eine Krankheit vorliegt. So erklärt Generationsforscherin Kerstin Klär im Gespräch mit der Techniker Krankenkasse:

Sie machen sich schon mit 20 Gedanken, wie sie Rückenproblemen mit Mitte 30 vorbeugen können.

Kerstin Klär

Diese Entwicklungen zeigen, dass die betriebliche Gesundheitsförderung von Mitarbeitenden durch den Arbeitgeber nicht mehr länger “nice to have” ist, sondern eine gesundheitliche Unterstützung von jungen Talenten als unerlässlicher Baustein im Kompensationspaket darstellen wird. Die Vorteile eines betrieblichen Gesundheitsmanagements liegen hier also auf der Hand.

Die Vorteile eines BGM helfen Talente langfristig zu binden

Kündigen Mitarbeitende und verlassen das Unternehmen, entstehen eine ganze Reihe von Kosten: Die Personalkosten für das Offboarding, das Führen neuer Bewerbungsgespräche sowie die Einarbeitungszeit des neuen Mitarbeitenden, um Prozesse, Kolleg:innen und Abläufe kennenzulernen. Noch dazu kommen Kosten für die Rekrutierung, wie Stellenausschreibungen und die Beauftragung eines Headhunters. So schätzen einige Institute die Kosten einer Kündigung auf bis zu 150 % des Jahresgehalts.

Doch was sind Gründe, die dazu führen, dass Arbeitnehmende ihren Arbeitgeber verlassen? Eine Studie der Society for Human Resources Management (SHRM) hat 2018 ergeben, dass 92 % der Mitarbeitenden Zusatzleistungen als wichtig für ihre allgemeine Zufriedenheit im Job erachten.

Dabei würden 29 % der Arbeitnehmer:innen ihr derzeitiges Unternehmen für ein besseres Leistungspaket verlassen und 32 % der Arbeitnehmer:innen bleiben aufgrund guter Zusatzleistungen dem Unternehmen treu.

Auch andere Studien führen bessere Sozialleistungen, neben einer angenehmeren Arbeitsatmosphäre, einer besseren Work-Life-Balance und bessere Entwicklungschancen, als eine der Hauptgründe für einen Arbeitgeberwechsel auf.

Warum BGM? Studie zur Mitarbeiterbindung

Sicherlich werden Gesundheitsangebote allein Mitarbeitende nicht überzeugen können dem Unternehmen treu zu bleiben. Doch gerade im Hinblick auf die zuvor genannten Bedürfnisse der jungen Generation Z und Y – tragen Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements als attraktive Zusatzleistung nicht nur dazu bei, Talente zu gewinnen, sondern sie auch langfristig an das Unternehmen zu binden. Kosten, die aufgrund Kündigungen entstehen, können so nachhaltig reduziert werden.

Diese drei Punkte machen deutlich, dass das BGM in einem Arbeitsmarkt, der konkurrenzbetonter denn je ist, zu einem wichtigen Vorteil für das Employer Branding des Unternehmens wird.

Unternehmen müssen zukünftig noch mehr bieten, um die Erwartungen ihrer Mitarbeitenden zu erfüllen, um neue Top-Talente anzuziehen und bestehende Mitarbeitende langfristig zu halten.

Warum BGM? Mit einem BGM unterstützt ihr eure Mitarbeitenden dabei, ihre beste Leistung zu erbringen, ohne dass ihre Gesundheit darunter leidet

Mit BGM die gesundheitlichen Ressourcen eures Teams für die neue Arbeitswelt stärken

In Zeiten eines immer stärkeren Wandels und der Notwendigkeit, uns immer wieder neu zu erfinden, wird unsere Gesundheit auf die Probe gestellt. Jeden Tag prasseln eine Vielzahl von Reizen auf uns ein. Flexiblere Arbeitsmodelle, die uns unzählige Vorteile bieten, bringen gleichzeitig das Risiko mit sich, dass Arbeit und Privatleben noch stärker miteinander verschwimmen. Unsere “Always-on-Mentalität” macht es uns schwerer abzuschalten.

Eine Auswertung der Techniker Krankenkasse zeigt, dass die Fehlzeiten aufgrund von psychischer Belastungen zwischen 2006 und 2018 um 92 % gestiegen sind.

Warum BGM? Entwicklung psychischer Erkrankungen

In der TK-Stressstudie 2021 gaben 64 % der Befragten an, dass sie sich häufig oder manchmal gestresst fühlen. Als häufigster Grund wurde dabei der Job genannt. Ein zu hoher Workload, Arbeitsunterbrechungen und Störungen, die Informationsüberflutung durch Anweisungen und E-Mails, sowie schlechte Arbeitsplatzbedingungen stressen Mitarbeitende dabei in ihrem Beruf am meisten. Dass Mitarbeitende als Folge nicht mehr ihre volle Leistung erbringen können, liegt auf der Hand.

Doch unsere neue Arbeitswelt führt nicht nur zu psychischen Belastungen. Durch immer mehr kognitive Arbeit an Laptop und PC verbringen wir so viel Zeit im Sitzen wie nie zuvor. Die tägliche Bewegung wird weniger. Der DKV Report von 2021 hat gezeigt, dass wir durchschnittlich 8.5 Stunden pro Tag sitzen – eine ganze Stunde mehr, als noch 2018. Dieser steigende Trend wird sich allein durch den technologischen Fortschritt auch nicht mehr umkehren lassen. Doch die gesundheitlichen Folgen für Mitarbeitende sind enorm:

  • Wenig Bewegung führt häufig zu Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Diese führen jedes Jahr zu den meisten Fehlzeiten.
  • Wenig Bewegung führt zu einer schlechteren Durchblutung unserer Gefäße und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Wenig Bewegung erhöht das Risiko für Übergewicht und Diabetes

Auch diese gesundheitlichen Folgen wirken sich kurz- oder langfristig auf die Leistungsfähigkeit der Organisation aus.

Mentale Belastungen und langes Sitzen werden damit zu den zwei größten Risikofaktoren unserer heutigen Arbeit. Sie wirken sich nicht nur negativ auf die Gesundheit der Mitarbeitenden, sondern gleichzeitig auch auf die Zahl der Krankheitstage, Präsentismus und die Produktivität aus. Doch das Präventionspotenzial ist riesig. Denn mit adäquaten Maßnahmen lassen sich Risikofaktoren, die mit einem bewegungsarmen Alltag und mentalen Belastungen verbunden sind, mit präventiven Maßnahmen bedeutend verringern.

Mit Investitionen in die betriebliche Gesundheitsförderung lässt sich so nicht nur die körperliche und mentale Gesundheit der Mitarbeitenden verbessern, sondern es verringern sich auch die durch Fehlzeiten und Produktivitätsverlusten verursachten Kosten.

Investitionen in Maßnahmen zahlen sich dabei positiv für das Unternehmen aus: Eine Auswertung des Instituts für gesunde Arbeit zeigte, dass BGM Maßnahmen durchschnittlich einen ROI von 2.7:1 erzielen. Bei Angeboten der mentalen Gesundheit konnte ein ROI von sogar 5:1 nachgewiesen werden. Das heißt jeder Euro, der in die Gesundheitsförderung der Mitarbeitenden investiert wird, führt zu einer Rendite von 2,7 € bis 5 €. Damit wird das BGM zu einem erfolgreichen Business Case für Wohlbefinden.

Du möchtest mehr über das Kosten-Nutzen-Verhältnis eines BGM erfahren? In unserem Ratgeber BGM Kosten erfährst du mehr.

Mit BGM eine Unternehmenskultur fördern, in der sich euer Team entfalten kann

Die Unternehmenskultur ist häufig ein schwer greifbares, vielschichtiges Konzept. Doch auch wenn sie nur schwer greifbar ist, hat sie trotzdem eine unglaublich wichtige Bedeutung für das Unternehmen: Laut einer Untersuchung des Bundesministeriums für Arbeit ist sie für bis zu 31 % des finanziellen Erfolges einer Unternehmung verantwortlich.

Hier wird deutlich, dass die Unternehmenskultur eng mit der Leistungsfähigkeit und dem Engagement der Mitarbeitenden verbunden ist.

Je besser die Unternehmenskultur, desto besser scheint die gesamte Organisation zu funktionieren.

Nun kommt natürlich die Frage auf: Welche Elemente formen die Unternehmenskultur und wie kann ich eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur aktiv fördern?

Hier hilft es einen Blick auf das Eisbergmodell von Edgar Schein zu werfen, welches zu den bekanntesten Modellen der Unternehmenskultur zählt.

Warum BGM? Positiver Einfluss auf Unternehmenskultur

Hier wird deutlich, dass es einige sichtbare Kulturelemente gibt, wie zum Beispiel die Vision, das Leitbild, die Außendarstellung, aber auch etwas ganz Praktisches, wie Arbeitszeiten, Dresscode oder Home-Office Regelungen.

Darunter, ein oftmals viel größerer Teil, sind unsichtbare Kulturelemente, wie die Art der Kommunikation, Beziehungen, Gefühle, Werte und Normen, das Führungsverhalten und vieles mehr.

Mit der Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements können Kulturelemente direkt oder indirekt geprägt und beeinflusst werden.

Hier ein paar praktische Beispiele:

  • Das Unternehmen plant ein Führungskräfte-Seminar zu den Themen ‘Gesund Führen’ oder ‘Führen mit Achtsamkeit’, um das Führungsverhalten zu verbessern
  • Alle Mitarbeitenden haben im Rahmen von 1:1 Coachings die Möglichkeit mentale Belastungen mit einem/r Psycholog:in zu besprechen
  • Als Form der Wertschätzung bietet das Unternehmen den Mitarbeitenden Gesundheitsangebote, wie z.B. eine Gesundheitsapp, mit der sie ihre eigenen Ressourcen stärken können
  • Einmal jährlich findet eine unternehmensweite Challenge statt, mit der der Teamzusammenhalt gestärkt wird
  • Man richtet im Unternehmen einen Ruheraum ein, in dem Mitarbeitende sich zurückziehen können

Es gibt eine Vielzahl von BGM Maßnahmen, die die Beziehungen, die Kommunikation, Gefühle von Verbundenheit und psychologischer Sicherheit, den Führungsstil, aber auch das individuelle Wohlbefinden von Mitarbeitenden verändern können.

All diese Faktoren formen die Unternehmenskultur und beeinflussen damit maßgeblich die Leistungsfähigkeit und das Engagement im Unternehmen.

Mit BGM die Leistungsfähigkeit, Agilität und Kreativität eures Teams stärken

In unserer neuen Arbeitswelt verändern sich Berufsbilder und die dafür notwendigen Kompetenzen ständig. Das macht lebenslanges Lernen, Agilität und die Fähigkeit kreativ zu sein, zu einem Muss.

Mit einem BGM unterstützen Unternehmen ihre Mitarbeitenden bei dieser Herausforderung. Sie geben ihren Mitarbeitenden die richtigen Werkzeuge an die Hand, mit denen sie komplexe Probleme lösen, ihre persönliche Entwicklung fördern, ihre Resilienz stärken und ihre Selbstwirksamkeit verbessern können. Wichtige Vorteile, um in einem dynamischen Marktumfeld bestehen zu können.

Hier ein paar Beispiele, wie sich Gesundheitsmaßnahmen positiv auf die Leistungsfähigkeit auswirken:

  • Eine Studie mit 1200 Teilnehmer:innen hat herausgefunden, dass regelmäßiges Achtsamkeitstraining bei Mitarbeitenden zu positiven Veränderungen ihrer emotionalen und kognitiven Fähigkeiten führt. Die Mitarbeitenden wurden gelassener, haben besser zusammengearbeitet und waren kreativer.
  • Körperliche Bewegung steigert nicht nur die Durchblutung, sondern verbessert auch die Hirnaktivität. Eine Studie hat gezeigt, dass sich nach einem 12-wöchigen Ausdauertraining das semantische Gedächtnis, das Fakten und Wortbedeutungen enthält, verbessert hat. Experimente des Instituts für Bewegungs- und Neurowissenschaft der Sporthochschule Köln fand heraus, dass sich durch Bewegung der präfrontale Kortex heruntergefahren wird. Dieser Art Neustart führt dazu, dass wir uns wieder besser konzentrieren und unsere Aufmerksamkeit auf relevante Inhalte fokussieren können. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Gedächtnis und die Leistungsfähigkeit des Gehirns, ähnlich wie ein Muskel, durch körperliche Bewegung trainierbar ist.
  • Eine Studie der Techniker Krankenkasse von 2017 ergab, dass jeder Dritte in Deutschland nur mittelmäßig bis sehr schlecht schläft. Doch Schlaf ist nicht nur für unsere Körperfunktionen und unser Immunsystem wichtig, sondern beeinflusst auch unsere kognitiven Fähigkeiten. Die Aufmerksamkeit, Logik und das Erlernen neuer Inhalte wird mit einem guten Schlaf gesteigert. So kann neben dem Abruf von neu gewonnenem Wissen, auch ein unbekanntes Problem leichter gelöst werden. Hier wird deutlich, dass Gesundheitsangebote, die einen guten Schlaf fördern, die Mitarbeitende maßgeblich dabei unterstützen können, ihre Leistungsfähigkeit zu stärken.
  • Neben Maßnahmen, die Bewegung, einen guten Schlaf, oder ein Konzept wie Achtsamkeit stärken, gibt es natürlich noch weitere Maßnahmen, die ganz gezielt die Kreativität und Motivation stärken. In unserer Senseble App haben Mitarbeitende z.B. Zugang zu kurzen Entspannungsübungen, die ihren Fokus und ihre Konzentration fördern, oder zu Tools, mit denen sie ganz gezielt ihre Kreativität fördern können.

Diese Beispiele zeigen, dass die Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements eine leistungsfähige, agile und kreative Organisation fördern kann. In Zeiten der digitalen Transformation, wird agiles, selbstorganisiertes und eigenverantwortliches Arbeiten zum Wettbewerbsvorteil.

Arbeitnehmer:innen müssen in Zukunft immer schneller Fähigkeiten erlernen und neue Kompetenzen anwenden. Maßnahmen, die das auf eine gesundheitsstärkende Weise fördern, machen eine Organisation leistungsstark und resilient.

Thomas Kirchner, Gründer Senseble Health

Fazit

In diesem Ratgeber haben wir dir Gründe aufgezeigt, warum ein Betriebliches Gesundheitsmanagement im Unternehmen zukünftig nicht fehlen darf. Mit Fakten und dem nötigen Hintergrundwissen hast du nun die richtigen Argumente, um euer Management-Team von der Einführung eines BGM zu überzeugen.

In Zeiten des “War of Talents” und einer neuen Generation gesundheitsbewusster Talente, könnt ihr mit überzeugenden Gesundheitsmaßnahmen zum attraktiven Arbeitgeber werden, der Mitarbeitende langfristig an das Unternehmen binden kann.

Ihr sorgt nicht nur mit körperlichem und mentalem Wohlbefinden für geringere Gesundheitskosten, sondern fördert eine Unternehmenskultur, in denen sich Mitarbeitende entfalten und erfolgreich zusammenarbeiten können.

Last but not least, macht ihr euer Team für eine Arbeitswelt bereit, in der lebenslanges Lernen, Kreativität und Agilität zum Erfolgsfaktor wird.

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