Bewegung am Arbeitsplatz

Bewegung am Arbeitsplatz

Verglichen mit dem Berufsalltag vor ein paar Jahrzehnten hat hinsichtlich der körperlichen Bewegung ein großer Wandel stattgefunden. Die Arbeit an Maschinen oder Fließbändern wurde größtenteils automatisiert und durch Schreibtischarbeit an Computern ersetzt.

Mit Fortschreiten der Digitalisierung ist dieser Trend in mehr und mehr Ländern weiter steigend. Folglich hat sich auch das körperliche Aktivitätslevel im Berufsalltag deutlich reduziert.

Bewegung aus medizinischer Sicht

Betrachtet man Bewegung aus medizinischer Sicht, so wirkt sie sich sehr positiv auf die Gesundheit des Menschen aus. Bereits im frühen Alter fördern regelmäßige körperliche Aktivitäten eine ausgewogene motorische, physische sowie psychische Entwicklung. Auch im Alter sind die Vorteile von Bewegung kein Geheimnis: gerade hier ist es unabdinglich fit zu bleiben um möglichst lange eine Teilnahme am gemeinschaftlichen Leben gewährleisten zu können. Bei Erwachsenen gerät dieser Aspekt jedoch zu häufig in Vergessenheit.

„Körperliche Aktivität hält uns gesund!“

Gerade im Berufsalltag führen körperliche Aktivitäten zu mehr Belastbarkeit und körperlicher und geistiger Ausgeglichenheit. Regelmäßige Bewegung stärkt das Immunsystem und regt zugleich den Fettstoffwechsel an. Cholesterinwerte werden reduziert, das Allgemeine Wohlbefinden steigt und einer Vielzahl an Krankheiten kann präventiv entgegengewirkt werden.

Gerade in Zeiten in denen Multitasking in einer digitalen Welt, eine ständige Erreichbarkeit und viele Deadlines Arbeitnehmer mental strapazieren, kann körperliche Aktivität Stress am Arbeitsplatz erheblich entgegenwirken. Siehe hierzu auch: „Stressmanagement: psychische Gefahren am Arbeitsplatz“.

Tipps und Tricks für mehr Aktivität im Büro

Die Ausrede, dass zwischen Job und Familie, Entspannung und Einkaufen keine Zeit mehr für Sport sei, haben wir einfach schon zu häufig gehört. Gerade wenn man damit beginnt sich mehr mit dem Thema Gesundheit zu beschäftigen und sich eventuell mehr Aktivität vorgenommen hat, sind die kleinen ersten Schritte wichtig. Gerade inkrementelle Veränderungen lassen sich einfacher umsetzen und die Chancen eine Routine zu entwickeln steigen:

  1. Mit dem Rad zur Arbeit

    Wenn es das Wetter zulässt, bietet das Fahrrad eine sinnvolle Alternative zum Auto oder zu öffentlichen Verkehrsmitteln – und zwar eine, die auch noch richtig Spaß machen kann!

  2. Treppen steigen

    Anstatt mit dem Aufzug oder der Rolltreppe zu fahren, einfach mal die Treppe gehen. Bereits 180 Stufen am Tag reichen aus, um das Herz-Kreislauf-System zu trainieren!

  3. Kollegen besuchen

    Anstatt eine E-Mail quer über den Flur zu schicken, kann man den Arbeitskolleginnen und -kollegen auch einen kurzen Besuch abstatten. Generell steigern kurze Pausen die Konzentration erheblich.

  4. Verdauungsspaziergang

    Motivieren Sie ein paar Kolleginnen und Kollegen regelmäßig zu einem kurzen Verdauungsspaziergang nach der Mittagspause. Das regt die Verdauung an und hilft am Nachmittag besser wieder durchzustarten.

  5. Mitstreiter suchen

    Suchen Sie sich Mitstreiter! Sie kennen Ihre Arbeitskollegen am besten und wissen somit wen Sie am wahrscheinlichsten zu einer Mehr-Bewegungs-Challenge am einfachsten mit ins Boot holen.

    Wichtig ist hierbei: Motivation ist gut, nur um langfristig etwas zu ändern, sollte die angestrebte Änderung schrittweise passieren. Stecken Sie sich Ihre Ziele also nicht zu hoch, sondern versuchen Sie gerade am Anfang eine Sache konsequent umzusetzen.

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