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BGF im Handlungsfeld Ernährung: Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz

Aktualisiert am: 15.09.2022

BGM Maßnahmen im Handlungsfeld Ernährung - Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz

In diesem Ratgeber möchten wir dir einen Überblick über das Handlungsfeld Ernährung im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung geben und erklären, warum es in jedem Unternehmen eine Rolle spielen sollte.

Zudem möchten wir dir zeigen, mit welchen verhältnis- und verhaltenspräventiven Maßnahmen ihr eine gesunde Ernährung in eurem Unternehmen unterstützen könnt. Zum Schluss gibt es noch ein paar Tipps, mit denen du noch heute etwas für eine gesunde Ernährung tun kannst. Los geht’s!

Die Bedeutung des Handlungsfeld Ernährung in der BGF

Die Ernährung spielt eine zentrale Rolle sowohl in der Erhaltung der Gesundheit, als auch für die Entstehung bestimmter Krankheiten. So zählt laut RKI eine ungesunde Ernährung – neben Rauchen, mangelnde körperliche Bewegung und schädlicher Alkoholkonsum – zu den Hauptrisikofaktoren für nicht-übertragbare Erkrankungen (NCD). Zu nicht-übertragbaren Erkrankungen zählen Krebs, Diabetes, Herzkreislauferkrankungen und Atemwegserkrankungen. Das Erschreckende: Nicht-übertragbare Erkrankungen sind mittlerweile die Haupttodesursache weltweit und verantwortlich für 70 % der weltweiten Todesfälle. Doch da diese Erkrankungen durch eine Anpassung des individuellen Verhaltens und Lebensstils zu einem beachtlichen Teil vermeidbar wären, wird schnell klar, wie riesig das Präventionspotenzial für alle gesellschaftlichen Akteure ist.

Welche Rolle dabei Arbeitgeber spielen, wird in einer Studie der Techniker Krankenkasse zum Thema Ernährung deutlich: 64 % der Berufstätigen geben an, dass ihnen im Berufsalltag nicht genug Zeit bleibt, um sich gesund zu ernähren. So gab rund ein Viertel der arbeitenden Bevölkerung an, dass sie regelmäßig während der Arbeit keine Zeit für eine richtige Pause haben und deshalb nebenbei essen.

Da Erwerbstätige einen Großteil ihrer Zeit mit Arbeit verbringen und die Arbeit immer noch Stressfaktor Nummer eins ist, müssen Unternehmen hier ihre Verantwortung erkennen und Maßnahmen ergreifen, mit denen Mitarbeitenden hinsichtlich einer gesunden Ernährung im Arbeitskontext unterstützt werden können. Mit diesen können sie nicht nur die individuelle Gesundheit der Mitarbeitenden fördern, sondern reduzieren gleichzeitig vermeidbare Krankheitskosten.

Der GKV-Spitzenverband hat im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung für das Thema Ernährung zwei Präventionsprinzipien definiert, die zum einen dem Handlungsfeld der gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung (verhältnispräventiv) und zum anderen dem Handlungsfeld des gesundheitsförderlichen Arbeits-­ und Lebensstils (verhaltenspräventiv) zugeordnet werden können. Diese sind im Leitfaden Prävention aufgeführt. Im Folgenden möchten wir genauer auf diese eingehen und eine Reihe von Maßnahmen aufführen, die gesunde Ernährungsweisen verhältnis-, als auch verhaltenspräventiv fördern.

Maßnahmen der Verhältnisprävention im Handlungsfeld Ernährung

Wie wir in unserem Ratgeber Betriebliche Gesundheitsförderung ausführlich zeigen, gestalten verhältnispräventive Maßnahmen die Arbeitstätigkeit, Arbeitsbedingungen sowie das betriebliche Arbeitsumfeld. Zudem stärken sie eine gesundheitsgerechte Führung. Im Folgenden führen wir dir einige verhältnispräventive Maßnahmen auf, die speziell eine gesundheitsbewusste Ernährung fördern:

Gesunde Kantine oder Zuschuss für gesundes Mittagessen

Da wir unseren Tag zum großen Teil in der Arbeit verbringen, findet entsprechend dort auch ein großer Teil unserer Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr statt. So bestimmt letztlich das Essensangebot und die Verfügbarkeit gesunder Optionen im oder nahe dem Unternehmen zu einem erheblichen Teil darüber, wie wir uns täglich ernähren. Allein schon gesunde und nährstoffreiche Optionen für das Mittagessen, als eine der drei Hauptmahlzeiten, können im Leben der Mitarbeitenden einen bedeutenden positiven Einfluss auf die Gesundheit nehmen.

Bei großen Unternehmen ist das mit einer Kantine leicht umzusetzen. Vollwertige Speisen, die aus frischen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln bestehen, sollten den größten Teil des Angebots ausmachen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung listet in Form eines ’Kantinenschnelltest’ einige relevante Fragen auf, denen sich Kantinen-Verantwortliche stellen sollten. Dass gesunde Kantinenangebote angenommen werden, zeigt eine Studie des RKI: 64,6 % der Frauen und 66,2 % der Männer haben in den letzten zwölf Monaten eine Kantine mit gesunden Ernährungsangeboten in ihrem Betrieb genutzt, wenn dieses Angebot vorhanden war.

Doch auch kleine Unternehmen ohne Kantine können mit einem Essenszuschuss Mitarbeitende dabei unterstützen, gesunde Lunch-Optionen (Bowls, Salate, etc.) zu wählen. Beim Essenszuschuss handelt es sich um einen Sachbezug für Mahlzeiten nach R 8.1 Abs. 7 Nr. 4 der Lohnsteuerrichtlinien (LStR), der entweder im Rahmen von Gutscheinen, Guthabenkarten oder digitalen Lösungen zur Verfügung gestellt werden kann. Dieser liegt im Jahr 2022 bei einem Wert von 3,57 Euro pro Tag.

Aber auch immer mehr Lieferdienste, wie z.B. Wolt, bieten Unternehmen clevere Lösungen an, die das Angebot gesunder Essensoptionen vereinfachen.

Egal, für welches Konzept man sich entscheidet: Mitarbeitende sollten im Entscheidungsprozess immer mit einbezogen werden. So kann man sicherstellen, dass das Angebot letztlich auch genutzt wird.

Büroküche und passende Räumlichkeiten

Was in jedem Unternehmen nicht fehlen sollte, ist eine gut ausgestattete Büroküche. Hier sollte es die Möglichkeit geben, das Mitarbeitende Gerichte, die sie von Zuhause mitbringen, lagern, kühlen und auch aufwärmen können. Für das Aufwärmen von Gerichten ist eine Mikrowelle für viele das Praktischste. Kombiniert man diese Ressourcen mit einer verhaltenspräventiven Maßnahmen wie den Zugang zu gesunden Rezepten oder einem Meal-Prepping Kurs (siehe unten), können Mitarbeitende erfolgreich dabei unterstützt werden, für ihr gesundes Mittagessen zu sorgen.

Gesunde Snacks

So bedeutungslos der Obstkorb häufig klingen mag – er stellt eine deutlich gesündere Snackoption im Vergleich zum Schokoriegel oder den Kartoffelchips dar. Bei Snacks im Büro verhält es sich nicht anders als privat Zuhause: Wir essen das, was gerade da ist. So sollten Arbeitgeber statt ungesunde Snacks, wie Mars, Snickers und Co lieber gesunde Optionen anbieten: Der Obstkorb kann mit gesunden Riegeln, wie zum Beispiel vom Riegelhersteller Foodloose aus Hamburg und Nüssen in Bioqualität, wie zum Beispiel vom Münchner Unternehmen Nussabo, ergänzt werden.

Zielgruppenspezifische Angebote

Mit einer immer diverseren Belegschaft steigt auch der Bedarf an zielgruppenspezifischen Essensangebote. Hier ist es wichtig als Arbeitgeber zu analysieren, aus welchen unterschiedlichen Personengruppen sich die Belegschaft zusammensetzt und welche Bedürfnisse diese haben. Folgende Fragen sind dabei relevant:

  • Welche Ernährungsformen sind in unserer Belegschaft dominierend (z.B. flexitarisch, vegan, vegetarisch, etc.)?
  • Welche religiösen Speisevorschriften sollten beachtet werden (z.B. halal, koscher)?
  • Liegt in der Belegschaft einer hoher Prozentsatz bestimmter Vorerkrankungen vor (z.B. Diabetes), die im Speiseplan gesondert beachtet werden sollte?

Gerade, wenn ihr euer Essensangebot überarbeiten möchtet, kann euch eine Mitarbeiterbefragung dabei unterstützen, das Angebot sinnvoll auszurichten.

Flexible Verfügbarkeit von gesunden Essensangeboten

In unserem flexiblen Arbeitsalltag, mit immer weniger festen Arbeitszeiten wird die flexible Verfügbarkeit von gesunden Essensangeboten immer wichtiger. Auch wenn die Kantine nicht mehr offen ist, sollten noch gesunde Essensoptionen wie eine Salat- oder Gemüsebowl zur Verfügung stehen. Andernfalls bleibt keine andere Option, als zum süßen Stückchen oder dem belegten Brötchen zu greifen – Optionen, die in Bezug auf die Nährstoffversorgung in keiner Weise eine vollwertige Mahlzeit ersetzen.

Gesund führen: Das Einhalten von Pausenzeiten fördern

Eine gesunde Führungskultur sollte das Einhalten der Mittagspause aktiv fördern. Ist einmal der gesamte Tag mit Meetings verplant, bleibt keine Zeit mehr, um in Ruhe etwas zu essen. Deshalb sollten gerade Meetings in der Zeit zwischen 12 und 14 Uhr vermieden werden. Führungskräfte sollten Mitarbeitende proaktiv darauf aufmerksam machen, dass eine ruhige Mittagspause für die körperliche und mentale Gesundheit elementar wichtig ist. Selbstverständlich gilt das für Mitarbeitende und Führungskräfte gleichermaßen. So sollten gerade Führungskräfte mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Mittagspause nicht als schnelles Working Lunch, sondern für die körperliche und mentale Erholung nutzen. Ein gesundes Mittagessen gehört hier selbstverständlich dazu.

Kostenloses Wasser

Im Rahmen einer Studie der TK gaben fast 40 % der Beschäftigten an, dass sie die von der DGE empfohlenen Trinkmenge von 1,5 Liter nicht erreichen. Stress, Vergesslichkeit und Zeitnot waren dabei die am häufigsten genannten Gründe. Doch für eine gesunde Ernährung ist eine ausreichende Zufuhr von Wasser sehr wichtig. Unterstützt euer Team deshalb mit kostenlosen Wasserstationen und persönlichen Trinkflaschen. Auf die Bereitstellung von Softgetränken wie Cola, Schorlen und Co könnt ihr aus Nachhaltigkeitsaspekten und aufgrund ihres hohen Zuckergehalts getrost verzichten.

Maßnahmen der Verhaltensprävention im Handlungsfeld Ernährung

Zu verhaltenspräventive Maßnahme zählen Angebote, die einen gesunden Arbeits- und Lebensstils fördern. Im Folgenden stellen wir dir eine Reihe von Maßnahmen vor, mit denen Unternehmen speziell das Ernährungsverhalten der Mitarbeitenden positiv fördern können.

Gesundheitscheck-Ups

Im Rahmen von Gesundheitscheck-Ups erhalten Mitarbeitende Zugang zu einer Messung wichtiger Gesundheitsparameter und erhalten damit einen Überblick über ihren aktuellen Gesundheitszustand. Das ermöglicht nicht nur das frühzeitige Erkennen von gesundheitlichen Belastungen, sondern es motiviert auch durch den “Augen-öffnenden Charakter” Mitarbeitende dazu, ihr Gesundheitsverhalten zu verändern bzw. entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Führt man Gesundheitsmessungen regelmäßig durch, können Fortschritte sichtbar gemacht werden und Mitarbeitende fühlen sich motiviert, die neuen Gewohnheiten aufrechtzuerhalten. Aufgrund dieser Wirkung gehören Check-Ups unserer Erfahrung nach auch zu den besonders wirksamen Maßnahmen. In Bezug auf die Ernährung eignet sich dabei eine Messung der Körperzusammensetzung, aber auch der Blutwerte besonders gut. Bei der Messung der Körperzusammensetzung wird das Verhältnis von Muskel- zu Fettmasse deutlich und Betroffene können, wenn der Fall vorliegt, auf Übergewicht aufmerksam gemacht werden. Durch eine Messung der Blutwerte, wie dem Langzeitblutzuckerwert und den Blutfettwerten, kann die Höhe des Cholesterins bestimmt werden und eine Risikoeinschätzung zur Diabetesprävention vorgenommen werden.

Ernährungsberatung

Bei einer Ernährungsberatung erhalten Mitarbeitende die Möglichkeit, gemeinsam mit einem Experten ihre aktuellen Ernährungsgewohnheiten zu analysieren und individuelle Maßnahmen für eine gesündere Ernährung zu besprechen. Gerade bei einem Thema wie Ernährung, das durch Ratgeber, Zeitschriften und sozialen Medien komplex und kaum zu bewältigen erscheint, ist der direkte Zugang zu Expertenwissen hilfreich. Hat man die Möglichkeit, im persönlichen Austausch diese Ernährungsmythen aufzudecken und einfache, umsetzbare Maßnahmen für den eigenen Alltag zu definieren, kann das für viele eine erhebliche Erleichterung sein.

Impulsvorträge zum Thema Ernährung

Im Rahmen von Impulsvorträgen können Mitarbeitende ihre eigenen Ressourcen hinsichtlich einer gesunden Ernährungsweise stärken. Eine Befragung und Analyse, welche Themen für Mitarbeitenden besonders relevant sind, hilft, die dafür richtigen Vortragsthemen zu wählen. Zusätzlich solltet ihr darauf achten, dass sich alle Bereiche eurer Belegschaft in den Themen wiederfinden (im Büro, Außendienst, Schichtarbeit, etc.). Bei der Wahl der Vortragsredner:innen solltet ihr sicherstellen, dass diese:r über ein abgeschlossenes Studium im Bereich Ernährung verfügt. So kann sichergestellt werden, dass Inhalte auch dem aktuellen Stand der Forschung entsprechen. Vorträge sollten immer aus einer Kombination von Wissen und Tipps für den Alltag bestehen.

Gesundheitstag mit Fokusthema Ernährung

Ein Gesundheitstag erzeugt durch seinen Eventcharakter immer besondere Aufmerksamkeit im Unternehmen und kann dazu genutzt werden, um in großen Teilen der Belegschaft Wissen über gesundes Essverhalten und wichtige Kriterien gesunder Lebensmittel zu vermitteln. Kombiniert man Gesundheitscheck-Ups, Impulsvorträge als auch Live-Cooking Formate an einem Gesundheitstag miteinander, bietet man Mitarbeitenden nicht nur jede Menge Abwechslung, sondern kann durch ihre Verzahnung auch große Wirkung erzeugen.

Rezepte für gesunde Ernährung am Arbeitsplatz

Nicht nur die Bereitstellung von Wissen, sondern auch die Verfügbarkeit von praktischen Tools für den Alltag unterstützen Mitarbeitende dabei, gesunde Ernährungsgewohnheiten zu entwickeln. Einfache und gesunde Rezepte, die Mitarbeitende für ihr Meal-Prepping, aber auch für ihre alltägliche Ernährung außerhalb der Arbeit, nutzen können, erleichtern es, gesunde Ernährungsgewohnheiten zu etablieren. So zeigt ein Bericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, dass Selbstkochen zu einer gesundheitsfördernden Lebensmittelauswahl und damit zu einer gesünderen Ernährung führt. Bei einer Rezeptbibliothek geht es nicht darum, möglichst viele Rezepte zur Verfügung zu stellen. Auch schon eine kleine, aber bewusst gewählte Auswahl an Rezepten, kann schon große Wirkung erzielen. Denn so zeigen unterschiedliche Studien aus der ganzen Welt, dass Menschen im Durchschnitt sieben Gerichte regelmäßig kochen. Finden wir für diese sieben Gerichte Stück für Stück gesunde Alternativen, die uns optimal versorgen und lecker schmecken, können wir unsere Ernährung maßgeblich verändern.

Nutzer:innen unserer Senseble App haben ihre digitale Rezeptbibliothek immer und überall auf ihrem Smartphone dabei. Einen kleinen Auszug findest du hier.

Rezepte aus der Senseble App

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Sofort-Tipps für eine gesunde Ernährung am Arbeitsplatz

Zum Abschluss unseres Ratgebers möchten wir dir noch fünf Sofort-Tipps mit auf den Weg geben, die du heute noch für eine gesunde Ernährung am Arbeitsplatz umsetzen kannst. Das Ziel sollte immer sein, Maßnahmen zu finden, die leicht umsetzbar sind und nicht viel Zeit benötigen. Dann ist es auch möglich, sie regelmäßig im Alltag zu etablieren und eine Gewohnheit daraus zu machen.

1. Eine Flasche Wasser an deinem Arbeitsplatz

Ausreichend Wasser zu trinken ist nicht nur wichtig für einen funktionierenden Organismus, sondern auch für unsere Leistungsfähigkeit und Konzentration. Sorge deshalb dafür, dass du immer eine mit Wasser gefüllte Flasche an deinem Arbeitsplatz hast. Im Vergleich zum Glas fällt es uns hier auch leichter zu kontrollieren, wie viel wir am Tag schon getrunken haben.

2. Sorge für gesunde Snacks

Wie oben bereits erwähnt verhält es sich beim Snack am Arbeitsplatz nicht anders als Zuhause: Wir essen, was gerade da ist. Sollten in eurem Büro hauptsächlich ungesunde Snacks zu finden sein, sorge selbst für gesunde Optionen. Bei Drogerien gibt es mittlerweile eine Reihe von Snacks, die uns mit Ballaststoffen und gesunden Fetten versorgen und ohne den Zusatz von Zucker und Geschmacksverstärkern auskommen. Kaufe hier einen kleinen Vorrat und du bist für die nächsten Wochen mit gesunden Snacks versorgt.

3. Lege dir Meal-Prepping Utensilien zu

Eine gute Ausstattung ist für die Essensvorbereitung à la Meal Prepping der Schlüssel zum Erfolg. Dazu zählt auch eine geeignete Lunch-Box und kleine Gläser für Dressings und Toppings, die man lieber getrennt aufbewahren möchte. Mittlerweile gibt es hier eine Vielzahl an Optionen mit tollen Designs, die nochmal mehr Lust auf das eigene Mittagessen machen. Drei Rezeptideen für leckeres Meal-Prepping findest du hier:

Rezepte aus der Senseble App

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4. Verzichte auf Getränke mit zugesetztem Zucker

Bei Senseble sind wir keine Fans von Verboten in der Ernährung – das gilt auch für Zucker. Aber es ist wichtig sich einmal bewusst zu machen, wie viel Zucker wir allein durch das, was wir über den Tag hinweg trinken, zu uns nehmen und was in unserem Körper passieren muss, um diesen Zucker zu verarbeiten. Dazu zählen nicht nur Softgetränke wie Coca Cola, sondern auch Saftschorlen und der Milchkaffee. Auch wenn es am Anfang schwierig erscheinen mag: Je häufiger wir auf diese Getränke verzichten, desto leichter wird es uns über Zeit fallen, auf diese zu verzichten.

5. Achte auf ausreichend Schlaf

Was hat denn Schlaf mit einer gesunden Ernährung zu tun? Viel! Denn Studien konnten zeigen, dass sich zu wenig Schlaf negativ auf unsere Ernährung und damit auch gleichzeitig auf unser Gewicht auswirken kann. Durch die fehlende Ruhezeit für unseren Körper, ist unser Sättigungsempfinden gestört und wir haben über den Tag hinweg mehr Hunger und Appetit. Eine Übersichts-Studie zeigt, dass wir dann durchschnittlich 385 Kilokalorien mehr essen. Achte also darauf, dass du sieben bis acht Stunden schläfst. Als Faustregel gilt: Wenn du auch bei längerer Tätigkeit im Sitzen konzentriert arbeiten kannst, ohne schläfrig zu werden, hast du das für dich passende Schlafpensum gefunden.

Fazit

Unsere Ernährung nimmt großen Einfluss auf unsere körperliche, als auch mentale Gesundheit. Essen wir gesund und nährstoffreich, sind wir gesünder und fühlen uns leistungsfähiger, konzentrierter und wohler in unserem Körper. Unternehmen können ihre Mitarbeitende maßgeblich dabei unterstützen, gesunde Ernährungsentscheidungen zu treffen. Mit welchen Maßnahmen das geht, haben wir in diesem Ratgeber ausführlich aufgezeigt. Wichtig ist, dass verhältnis- und verhaltenspräventive Maßnahmen miteinander sinnvoll kombiniert werden, dass sie auf die individuellen Bedürfnisse der Belegschaft zugeschnitten sind und dass sie durchdacht und sorgfältig umgesetzt werden.

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